Sirius (@Sirius)
Männlich, Jahrgang frühe 90er, verheiratet (mit Ruby), bisexuell nepio-pädophil & heterosexuell hebe-teleiophil. Verantwortlich für das Technische hier.
Texte von mir: https://kinder-im-herzen.net/autoren/sirius
Ja, das Profilbild bin ich.
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These: sexualisierte Gewalt an Kindern wird zunehmen
Öffentliche DiskussionenDas sehe ich auch so. Die sich immer mehr verbreitende Gleichstellung von Fiktivpornografie mit echtem Missbrauch zeigt, dass es gar nicht um das Verhindern echten Leids geht, sondern um die Bestrafung einer als abartig deklarierten Sexualität. Wer mit dieser Grundhaltung an das Thema ran geht, kann gar keinen effektiven Kinderschutz betreiben, weil man komplett in die falsche Richtung läuft.
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Warum Pädophilie keine Liebe ist (laut Threads)
Öffentliche DiskussionenWas für eine beschränkte Weltsicht. Liebe geht nicht erst durch eine Checkliste, um zu entscheiden, ob sie existieren darf. Sie existiert einfach, egal wie unlogisch, schmerzvoll oder unerfüllbar sie ist.
Davon abgesehen weiß ich nicht, ob es eine clevere Idee ist, uns all unsere Empfindungen bis auf unsere gewalttätigsten und destruktivsten Impulse abzusprechen. So erzeugt man kranke Menschen, die gewalttätig handeln weil sie glauben, der Liebe nicht würdig zu sein.
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Die Pro-Cs haben uns die Zukunft gestohlen
Öffentliche DiskussionenIch kenne mich mit der internationalen Pro-C-Bewegung nicht so gut aus, aber soweit ich weiß gab es ähnliche Bemühungen in vielen Ländern. In Großbrittanien gab es zum Beispiel PIE (Paedophile Information Exchange). Tom O’Carroll, im Grunde so etwas wie ein britischer Gieseking, war im Vorstand des Vereins und publiziert bis heute noch auf seinem Blog. In den USA gab es NAMBLA (North American Man/Boy Love Association), die auch bis heute (wenn auch nur noch als Schatten ihrer früheren Größe) existieren. Besonders groß war die Pro-C-Szene in den Niederlanden, mit Frits Bernard und Edward Brongersma als Aushängeschilder. Die niederländische Szene war so etwas wie ein Vorbild für die deutsche Pro-C-Szene, es gab zB regen Austausch mit der DSAP (Deutsche Studien- und Arbeitsgemeinschaft Pädophilie e. V., die Vorgängerorganisation der AHS).
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Die Pro-Cs haben uns die Zukunft gestohlen
Öffentliche DiskussionenUrsprünglich wollte ich das ja hier posten, aber eigentlich ist das einen eigenen Thread wert.
Ich bin eben auf ein bemerkenswertes Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität (AHS) e. V. von 1988/1989 gestoßen: https://web.archive.org/web/20140410162832/http://www.ahs-online.de/wb/pages/veroeffentlichungen/sexualitaet-zwischen-kind-und-erwachsenen.php
Dort finden sich einige bezeichnende Zitate:
Alle, die als Erzieher, Sozialarbeiter, Betreuer, Eltern, Wissenschaftler oder Pädophile mit kindlicher Sexualität zu tun haben, werden feststellen, dass Kinder bezüglich ihrer sexuellen Empfindungen und Aktivitäten weder Gut noch Böse kennen, sofern ihnen dies nicht anerzogen wurde
Klar, als Pädophiler ist es ja völlig normal, dass man „mit kindlicher Sexualität“ zu tun hat. Und ja, die AHS meint mit dieser Formulierung Pädophile, die Kinder missbrauchen.
So sind Pädophile im Bewusstsein der Öffentlichkeit Personen, die sich einer Beziehung zu gleichrangigen Älteren nicht gewachsen fühlen und deshalb auf die machtloseren, verfügbareren Kinder ausweichen und diese sexuell ausbeuten.
So sehr sich diese Vorstellungen auf einzelne tatsächliche Vorkommnisse und traumatische Kindheitserlebnisse begründen mögen, und so sehr auch das Ausleben von Macht oder Aggressivität in pädophilen Kontakten eine Rolle spielen kann, so falsch ist es, diese Vorstellungen den pädophilen Menschen allgemein zuzuschreiben. Es soll nicht bestritten werden, dass es Pädophile gibt, die unverantwortlich handeln, die Macht missbrauchen und Gewalt ausüben. Bei einem verantwortlich handelnden Pädophilen, der das Kind achtet, stehen die Anziehungskraft, die manches Mädchen, mancher Junge auf ihn ausübt, und die Zuneigung zum Kind in Wechselwirkung und verhindern einen Machtmissbrauch.
Die AHS sagte also ähnliches, wie wir heute, nämlich dass Pädophile nicht automatisch Missbrauchstäter sind, meinte damit aber etwas völlig anderes: nämlich, dass „einvernehmliche“ Taten durch „verantwortlich handelnde“ Pädophile ja gar keine Gewalttaten seien und völlig zu Unrecht bestraft werden.
Pädophile Menschen sind sehr unterschiedlich. Bei aller Vielfalt treffen aber folgende Aussagen mehr oder weniger stark auf alle pädophilen Männer und Frauen zu: […] Sie haben oder erstreben eine freundschaftliche Beziehung zu Kindern, welche zwar nicht notwendigerweise sexuelle Kontakte beinhaltet, solche aber zumindest nicht ausschließt.
Kein einziger Pädophiler schließt laut AHS also echte sexuelle Kontakte zu Kindern pauschal aus. Alle Pädophile, die Kontakt zu Kindern haben, missbrauchen diese entweder oder würden dies gerne tun. Normalerweise gehören solche Aussagen zu der übelsten Hetze gegen uns, und hier kommen sie direkt von pädophilen Aktivisten, die meinen, damit etwas Positives über Pädophile zu sagen.
Pädophilie ist, wie jede andere erotisch-sexuelle Orientierung, an sich weder eine Krankheit noch eine Perversion noch ein Verbrechen. Pädophilie ist ihrem Wesen nach eine - wenn auch weitgehend missverstandene und daher abgelehnte - zwischenmenschliche Beziehungsform.
Hier dasselbe: grundsätzlich richtige und antistigmatisierende Aussagen wie „Pädophilie ist kein Verbrechen“ werden so gedeutet, dass an Sex mit Kindern grundsätzlich nichts Schlimmes ist.
Ich könnte noch weitere Beispiele nennen, auch von anderen Gruppen und Aktivisten. Über Jahrzehnte hinweg waren solche Botschaften die prominenten Äußerungen von Leuten, die sich selber als pädophil bezeichnet haben. Die AHS hatte zu ihren Glanzzeiten mehr Reichweite und Einfluss als sämtliche Anti-C-Organisationen von heute zusammen genommen. Und auch wenn Pädophilie nie wirklich gesellschaftskonform war, so war das Stigma in den 70ern und 80ern doch deutlich geringer als heute. Damals traten Pro-C Pädophile offen auf politischen Veranstaltungen auf; vor Bundestagsausschüssen wurden Leute eingeladen, die behaupteten, dass Sex mit Kindern keine negativen Folgen habe; offen pädophile Pro-C-Aktivisten konnten (mit Klarnamen) ihre Thesen in renommierten Zeitschriften wie der taz verbreiten; und der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes war gleichzeitig Mitglied in der AHS. All das ist heute unvorstellbar (man stelle sich vor, was los wäre, wenn eine Führungskraft des Kinderschutzbundes heute SuH beitreten würde).
Bei aller berechtigten Wut an dem Stigma müssen wir uns auch eingestehen, dass ein Teil der Ursache dafür ist, dass Menschen, die angaben sich für Pädophile einzusetzen Jahrzehntelang verheerende Botschaften gepredigt habten:
- Wenn Medien heute von „pädophilen Forderungen“ oder (im Bezug auf Missbrauch) von „pädophilen Handlungen“ sprechen, dann auch deshalb, weil das Pro-C-Aktivisten lange Zeit selber so gesagt haben;
- Wenn heute Pädophilie mit Missbrauch gleichgesetzt wird, dann auch, weil Pro-C-Aktivisten diese Gleichsetzung jahrzehntelang verfestigt haben, anstatt dies anzugreifen;
- Wenn uns heute niemand zuhört und unsere Redefreiheit angegriffen wird, dann auch, weil unsere Argumente oberflächlich betrachtet gewisse Ähnlichkeiten mit den Argumantationsstrukturen der Pro-Cs aufweisen.

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Gegen das Puppenverbot
Öffentliche DiskussionenMan kann sich die Statistiken eh so drehen wie man will (und das wird auch gemacht). Steigen die Fälle, ist das ein Alarmzeichen und signalisiert, dass wir härtere Gesetze brauchen. Sinken die Fälle zeigt dies, dass die Ansätze funktionieren und wir sie weiter verfolgen müssen, indem wir härtere Gesetze verabschieden.
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Gegen das Puppenverbot
Öffentliche DiskussionenDas Verbot basiert auf einer Lüge. Die CDU hatte damals Staatsanwälte zitiert, die behaupteten, dass bei Missbrauchstätern ständig solche Puppen gefunden werden und dementsprechend die Puppen ja zum Missbrauch geführt haben müssen. Ich hatte für letztes Jahr mal ausgerechnet, dass in der Realität selbst unter der unrealistischen Annahme, dass jeder erwischte Puppenbesitzer auch ein Missbrauchstäter war in mindestens 99.5% der Missbrauchsfälle Puppen überhaupt keine Rolle gespielt haben können. Dieses Jahr scheint es nicht groß anders auszusehen.
Bei fast 13.000 Fällen von Kindesmissbrauch, fast 35.000 Fällen von Kinderpornografie aber nur 46 Fällen von Kindersexpuppen zeigen ja die rohen Zahlen schon, dass das Verbot keinen nennenswerten Beitrag zur Prävention leisten kann.
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Aellas articles about pedophilia
English CornerThe thing is, the question was “Have you ever had a sexual experience with someone else who did not want the experience?” So it is not just limited to CSA. In fact, a lot of CSA might not be included here if the offender believes that the child wanted the experience. Maybe a lot of sex offenders are attracted to power, so they report an attraction to children not because they are specifically attracted to childlike features, but to the power differential?
I found a website where you can explore the dataset (which has by now grown to over 1M replies): https://bigkinksurvey.com/. Interestingly, here the numbers are much lower: around 1/5 people who report that they are slightly - very and 1/3 of those who are “extremly” attracted to children have committed sexual assault, compared to 6% of people who have reported no such attraction at all.

The numbers are slightly higher for nepiophiles:

Around half the people who report an attraction to children say that they have had sexual contact with a child. That does not mean they are all CSA offenders though, as that contact may have happened when they themselves were a child, so this may just be a consequence of pedophiles in this dataset reporting being sexually active at an earlier age.

Finally, also roughly 1/3 to 1/2 of the people who report an attraction to children have consumed erotic child content, which does not necessarily mean CSAM, but explicitely also includes fictional content and stories.

In fact, there seems to be a correlation that people attracted to children generally prefer animated over live-action pornography:

What I find very odd though is that people who report an attraction to children are more likely to also report that they have acted on all their attractions. This seems weird, as even if we assume that no-one has any moral issues around sex with children, acting on pedophilia is just plain harder then probably any other sexuality. But maybe people include masturbation to fictional content or fantasies in this as well. Though, even then I would expect that many would be too ashamed to engage even just in that, but those people might not have admitted an attraction to children in the first place perhaps.

Also, people who report that they are “extremly” attracted to children seem to form outliers in almost every graph, being much more likely to have sexually assaulted someone, less likely (compared to other attraction levels) to prefer animated porn, and much more likely to have acted on their attractions. I wonder if this captures a specific group of pedophiles, maybe pedophilia combined with hypersexuality?
… or maybe that group just includes highly sexual people who are kind of attracted to everything? For instance, sexual assault seems to be correlated to having a very high number of sexual interests, and the more sexual interests a person has, the more likely it is that an attraction to children is among them.

I could spent all week on this website …

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Aellas articles about pedophilia
English CornerThere are a few very interesting surveys and articles by the blogger Aella that touch on the topic of pedophilia. While the surveys are more informal and not rigorously scientific, they are still for the most part well executed and gain some merit by the sheer size of her datasets that most researchers can only dream of.
Fetish Tabooness and Popularity
In this survey, she collected 30k responses on how erotic people found something, and 1300 responses on how taboo their culture views the interest. A clear correlation emerges: the less people report having a specific sexual interest, the more taboo this interest is. Perhaps unsurprisingly pedophilia is by far the most taboo sexual interest, and also one of the rarest.

The Personality and Childhoods Of Pedophiles
This is an evaluation of a massive survey with over 600k responses, blowing the sample size of any scientific study in that area that I know of out of the water by several orders of magnitude. Some results I found noteworthy:
- 0.6% of women and 3.5% of men reported having at least some sexual interest in prepubescent children
- The vast majority of pedophiles in that survey say that consuming erotic content about children would either decrease or not affect their likelihood to commit CSA
- Probably unsurprisingly, in most pedophiles’ fantasies children enjoy sexual encounters
- Men who have been victims of CSA are more likely to report sexual attraction to children
- Pedophilia seems to correlate meaningfully with the age of masurbation onset. Meaning, the earlier in their life someone started to masturbate, the more likely they are to be attracted to children later
Now for the unpleasant results:
- Sexual perpetrators, especially when they are men, are much more likely to report sexual attraction to children
- In total, around half of all sexual perpetrators (not just limited to CSA offenders) report at least a slight sexual attraction to children
Of course this could potentially be overreported: maybe people who freely admit that they sexually assaulted someone also have less inhibitions to disclose a sexual attraction to children, compared to non-offenders.
AI Child Porn Will Probably Save Real Children
Finally an interesting article where she argues that AI-generated child pornography can be helpful to protect children, dispelling some common myths surrounding that topic. As expected this has become very controversial, and you have to commend her for taking a stand on such an unpopular opinion.
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Shadows Project – Fortschritts-Thread
ProjekteWie wäre es mit: „Wer pädophil ist, ohne dies mit Kindern ausleben zu wollen, kennt das nur zu gut.“
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Pädophile Fantasien "stoppen"
Öffentliche DiskussionenDas Problem ist, dass wir aus Sicht der Öffentlichkeit ganz grundsätzlich eine extreme Gefahr sind. Auch in wissenschaftlichen Schriften wird immer wieder betont, dass Pädophilie ein Risikofaktor für sexuellen Kindesmissbrauch sei. Laut der alten Umfrage von Jahnke et al. führt das jetzt schon dazu, dass gut jeder zweite Mensch da draußen nicht nur für „psychologische Präventionsmaßnahmen“ ist, sondern gleich dafür, uns lebenslang präventiv wegzusperren (oder schlimmeres).
Aus dem Grund ist es so wichtig, dass es fundamentale Menschenrechte und Freiheiten gibt, die Unantastbar sind, egal wie sehr die Mehrheit von der vermeintlichen Gefährlichkeit einer Minderheit überzeugt ist. Man muss nur in die deutsche Geschichte schauen um zu sehen, wohin es führen kann, wenn es das nicht gibt.