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Dieses Thema wurde aufgespalten von Gegen das Puppenverbot Rubricappula
  • Sorry, aber ich kann diese Antworten schwer ernst nehmen. Es gibt eine Grenze was Maßnahmen angeht. Hier wird gegen die Menschenwürde argumentiert und die absolut geschützte Gedankenfreiheit aufgelöst.

    Ich bin ehrlich gesagt schockiert. Die Unantastbarkeit der Menschenwürde ist Euch also egal? Jedes Mittel ist Recht, solange es eine Wirkung erzielt? Freiheit unterliegt immer einer Abwägung, abet hier wird gegen eine absolute Grenze argumentiert. Des Staat kann und soll also jedr Maßnahme ergreifen können ungeachtet der Intensivität. Wow.

    In Eurer Verfassung gebe es also kein MINDESTmaß an absolut geschützter Freiheit. Gruselig. Ich habe Euch und WsaM lange unterstützt, aber das ist erschreckend.

    nixdaN
    95 76

    @Gast sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Des Staat kann und soll also jedr Maßnahme ergreifen können ungeachtet der Intensivität. Wow.”

    Nee, da hast du was falsch verstanden. Mir ging es um Menschen, die sich freiwillig und bewußt, ohne jeden Druck von außen, für eine Gedankenkorrektur/Gedankenmanipulation entscheiden, also keinesfalls darum, irgendetwas zu erzwingen. Jeder soll mit seinem Körper - und damit auch seinem Gehirn - machen können, was er will.

  • @Gast sagte in Gegen das Puppenverbot:

    Was spricht denn jetzt dagegen eine Forschung zu unterstützen die pädophile Fantasien im Gehirn stoppt? Die unsere Gedanken "korrigiert’?

    Wenn es unumstößliche Beweise gäbe, dass jeder von uns mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann ein Kind missbrauchen wird, dann wäre ich für jede Maßnahme die diese Kinder schützt. Denn ich liebe Kinder mehr als meine Sexualität. Niemand darf die eigenen Bedürfnisse über eine andere Person stellen.
    Aber für einen so tiefgreifenden Eingriff bräuchte es schon wirklich eindeutige Beweise. Und die gibt es aktuell nicht, ganz im Gegenteil. Und damit sind Eingriffe in unsere Grundrechte nicht gerechtfertigt.
    Ich kann nachvollziehen wenn Teleios den Gedanken an Sex mit Kindern widerlich finden. Ich finde den Gedanken an Sex mit einem anderen Mann widerlich. Das gibt mir aber kein Recht Homosexuelle in ihrer Sexualität einzuschränken. Es zwingt mich ja keiner das selbst zu machen.
    Bei uns ist es doch fast das gleiche, mit der Ausnahme dass wir unsere Sexualität nicht mit echten Kindern ausleben können.
    Und die allermeisten Pädos verstehen das oder halten sich zumindest an die Gesetze die das zu recht verbieten.

    Aber nur weil die laute Mehrheit etwas widerlich findet darf noch lange nicht das Strafrecht angewendet werden.

    nixdaN
    95 76

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Wenn es unumstößliche Beweise gäbe, dass jeder von uns mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann ein Kind missbrauchen wird, dann wäre ich für jede Maßnahme die diese Kinder schützt.”

    Ok. “Jede Maßnahme” wäre dann, neben erzwungener Gedankenmanipulation, auch lebenslange Sicherungsverwahrung, ohne daß man sich jemals irgendwas hat zuschulden kommen lassen…

    Mir ist Kinderschutz auch wichtig, aber auch Kinderschutz rechtfertigt nicht alles.
    Auch bei einer nachgewiesenen “hohen Übergriffswahrscheinlichkeit”, sind Risiken noch beherrschbar und es verbleiben mildere Interventionsmöglichkeiten. Glücklicherweise leben wir (noch) in einem halbwegs funktioniernden Rechtsstaat.

  • ?
    0

    In England wurde gerade gespielte Inzestpornographie mit Erwachsenen so eben unter Strafe gestellt mit der Begründung es verursache Kindesmissbrauch. Bis zu 2 Jahre Haft für bloßen Besitz und 5 Jahre für Verbreitung.

    Es ist rechtlich jetzt auf der gleichen Stufe wie Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs. Die Welt ist nicht mehr ernst zu nehmen. Es fängt immer mit pädophilen Fantasien an und schwappt in andere Bereiche über.

    https://metro.co.uk/2026/02/24/three-horrific-types-porn-made-illegal-uk-27066635/

  • SiriusS
    201 344

    Solche gesellschaftliche Entwicklungen verlaufen oft wie ein Pendel, das erst in die eine Richtung ausschlägt, und dann zurück pendelt. Momentan erleben wir, dass selbst harmlose Pornografie immer mehr eingeschränkt wird. Je mehr Leute diese Entwicklung betrifft, desto mehr Widerstand wird sich dagegen bilden, und desto größer ist die Chance, dass sich das Pendel umkehrt und wir wieder eine Liberalisierung der Gesetzgebung sehen werden.

    Die Kommentare unter dem Artikel lassen mich hoffen.

    Just another way to blanket ban porn in general since these extremists argue that porn eventually leads to child abuse. Wonderful how this logic only applies to sexual content, but not other media. Huh? Coincidence?

    The government yet again trying to control us.

    In this country you can legally marry and have sex with your first cousin but it’s illegal to watch a video of two consenting adults pretending to be cousins. Are TV shows and books like Game of Thrones now illegal? There is no real evidence that fictional content leads to real worlds abuse and instead there is plenty of evidence that supports that there is no link

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  • @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Wenn es unumstößliche Beweise gäbe, dass jeder von uns mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann ein Kind missbrauchen wird, dann wäre ich für jede Maßnahme die diese Kinder schützt.”

    Ok. “Jede Maßnahme” wäre dann, neben erzwungener Gedankenmanipulation, auch lebenslange Sicherungsverwahrung, ohne daß man sich jemals irgendwas hat zuschulden kommen lassen…

    Mir ist Kinderschutz auch wichtig, aber auch Kinderschutz rechtfertigt nicht alles.
    Auch bei einer nachgewiesenen “hohen Übergriffswahrscheinlichkeit”, sind Risiken noch beherrschbar und es verbleiben mildere Interventionsmöglichkeiten. Glücklicherweise leben wir (noch) in einem halbwegs funktioniernden Rechtsstaat.

    C
    133 81

    @nixda sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    Ok. “Jede Maßnahme” wäre dann, neben erzwungener Gedankenmanipulation, auch lebenslange Sicherungsverwahrung, ohne daß man sich jemals irgendwas hat zuschulden kommen lassen…

    Alles was nötig ist. Was ich sagen wollte ist dass der Schutz der Kinder wichtiger ist als meine, und ja, auch euere Bedürfnisse. Natürlich muss jede Maßnahme der Gefahr angemessen sein.
    Lebenslange Sicherungsverwahrung ist extrem, also müsste auch die Gefahr extrem sein. Aber ja, wenn das nötig wäre um ein Kind vor mir zu schützen, dann würde ich auch das akzeptieren.
    Zum Glück wissen wir dass es nicht so ist.

  • @nixda sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    Ok. “Jede Maßnahme” wäre dann, neben erzwungener Gedankenmanipulation, auch lebenslange Sicherungsverwahrung, ohne daß man sich jemals irgendwas hat zuschulden kommen lassen…

    Alles was nötig ist. Was ich sagen wollte ist dass der Schutz der Kinder wichtiger ist als meine, und ja, auch euere Bedürfnisse. Natürlich muss jede Maßnahme der Gefahr angemessen sein.
    Lebenslange Sicherungsverwahrung ist extrem, also müsste auch die Gefahr extrem sein. Aber ja, wenn das nötig wäre um ein Kind vor mir zu schützen, dann würde ich auch das akzeptieren.
    Zum Glück wissen wir dass es nicht so ist.

    nixdaN
    95 76

    Hier geht es aber nicht um Bedürfnisse, sondern um Rechte. Ich würde es niemals befürworten, daß Menschen, die sich korrekt verhalten und keinerlei Übergriffe begangen haben, nur auf Grund irgendwelcher Prognosen, präventiv weggesperrt und damit in Kollektivhaftung genommen werden. Selbst die Nazis haben Sicherungsverwahrung (zumindest formell) an vorangegangene Straftaten geknüpft.
    Davon abgesehen, geht es oft sowieso nicht darum, was tatsächlich nötig oder angemessen wäre, sondern was sich am besten als “Kinderschutz” verkaufen und populistisch ausschlachten läßt.
    Gerade die Gesetze zur Sicherungsverwahrung wurden - trotz rückläufiger Fallzahlen schwerer Verbrechen - immer weiter verschärft und die Sicherungsverwahrung auch immer öfter ausgesprochen. Man könnte meinen, daß das Instrument der Sicherungsverwahrung, als “lebenslange Freiheitsstrafe durch die Hintertür” genutzt werden soll.

  • Hier geht es aber nicht um Bedürfnisse, sondern um Rechte. Ich würde es niemals befürworten, daß Menschen, die sich korrekt verhalten und keinerlei Übergriffe begangen haben, nur auf Grund irgendwelcher Prognosen, präventiv weggesperrt und damit in Kollektivhaftung genommen werden. Selbst die Nazis haben Sicherungsverwahrung (zumindest formell) an vorangegangene Straftaten geknüpft.
    Davon abgesehen, geht es oft sowieso nicht darum, was tatsächlich nötig oder angemessen wäre, sondern was sich am besten als “Kinderschutz” verkaufen und populistisch ausschlachten läßt.
    Gerade die Gesetze zur Sicherungsverwahrung wurden - trotz rückläufiger Fallzahlen schwerer Verbrechen - immer weiter verschärft und die Sicherungsverwahrung auch immer öfter ausgesprochen. Man könnte meinen, daß das Instrument der Sicherungsverwahrung, als “lebenslange Freiheitsstrafe durch die Hintertür” genutzt werden soll.

    C
    133 81

    Wenn klar erwiesen wäre dass von mir eine entsprechende extreme Gefahr für Kinder ausgeht, dann wäre meiner Meinung nach der Verlust meiner Freiheit auch präventiv gerechtfertigt. Aber diese extremste Maßnahme würde voraussetzen dass ein Übergriff mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist.
    Bei lediglich hoher Wahrscheinlichkeit wären mildere Mittel wie verpflichtende psychologische Präventionsmaßnahmen oder die oben erwähnte “Gedankenkorrektur”, was auch immer das sein mag, eventuell gerechtfertigt. Dazu müssten aber eventuelle Risiken einer solchen Korrektur bekannt sein.

    Dieser Nachweis einer zumindest hohen Wahrscheinlichkeit ist aber nicht vorhanden und nach allem was wir wissen auch nicht erbringbar, da alle aktuell vorliegenden Daten das Gegenteil sagen.
    Daher ist diese ganze Diskussion rein hypothetisch.

  • SiriusS
    201 344

    Das Problem ist, dass wir aus Sicht der Öffentlichkeit ganz grundsätzlich eine extreme Gefahr sind. Auch in wissenschaftlichen Schriften wird immer wieder betont, dass Pädophilie ein Risikofaktor für sexuellen Kindesmissbrauch sei. Laut der alten Umfrage von Jahnke et al. führt das jetzt schon dazu, dass gut jeder zweite Mensch da draußen nicht nur für „psychologische Präventionsmaßnahmen“ ist, sondern gleich dafür, uns lebenslang präventiv wegzusperren (oder schlimmeres).

    Aus dem Grund ist es so wichtig, dass es fundamentale Menschenrechte und Freiheiten gibt, die Unantastbar sind, egal wie sehr die Mehrheit von der vermeintlichen Gefährlichkeit einer Minderheit überzeugt ist. Man muss nur in die deutsche Geschichte schauen um zu sehen, wohin es führen kann, wenn es das nicht gibt.

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  • Wenn klar erwiesen wäre dass von mir eine entsprechende extreme Gefahr für Kinder ausgeht, dann wäre meiner Meinung nach der Verlust meiner Freiheit auch präventiv gerechtfertigt. Aber diese extremste Maßnahme würde voraussetzen dass ein Übergriff mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist.
    Bei lediglich hoher Wahrscheinlichkeit wären mildere Mittel wie verpflichtende psychologische Präventionsmaßnahmen oder die oben erwähnte “Gedankenkorrektur”, was auch immer das sein mag, eventuell gerechtfertigt. Dazu müssten aber eventuelle Risiken einer solchen Korrektur bekannt sein.

    Dieser Nachweis einer zumindest hohen Wahrscheinlichkeit ist aber nicht vorhanden und nach allem was wir wissen auch nicht erbringbar, da alle aktuell vorliegenden Daten das Gegenteil sagen.
    Daher ist diese ganze Diskussion rein hypothetisch.

    nixdaN
    95 76

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Wenn klar erwiesen wäre dass von mir eine entsprechende extreme Gefahr für Kinder ausgeht, dann wäre meiner Meinung nach der Verlust meiner Freiheit auch präventiv gerechtfertigt.”

    Ok, deine Sache. Aber das automatisch auch für alle anderen als gerechtfertigt anzusehen, fände ich anmaßend.

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Dieser Nachweis einer zumindest hohen Wahrscheinlichkeit ist aber nicht vorhanden und nach allem was wir wissen auch nicht erbringbar, da alle aktuell vorliegenden Daten das Gegenteil sagen.
    Daher ist diese ganze Diskussion rein hypothetisch.”

    In der Politik, geht es aber nunmal nicht um Wahrheiten, Fakten oder Beweise, sondern allein um knallharte Interessen und da man dafür auch gerne mal diskriminierte Randgruppen, (von denen kaum wirksame Gegenwehr zu erwarten ist) über die Klinge springen läßt, kann so eine hypothetische Diskussion, auch mehr oder weniger schnell von der Realität eingeholt werden.

  • @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Wenn klar erwiesen wäre dass von mir eine entsprechende extreme Gefahr für Kinder ausgeht, dann wäre meiner Meinung nach der Verlust meiner Freiheit auch präventiv gerechtfertigt.”

    Ok, deine Sache. Aber das automatisch auch für alle anderen als gerechtfertigt anzusehen, fände ich anmaßend.

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Dieser Nachweis einer zumindest hohen Wahrscheinlichkeit ist aber nicht vorhanden und nach allem was wir wissen auch nicht erbringbar, da alle aktuell vorliegenden Daten das Gegenteil sagen.
    Daher ist diese ganze Diskussion rein hypothetisch.”

    In der Politik, geht es aber nunmal nicht um Wahrheiten, Fakten oder Beweise, sondern allein um knallharte Interessen und da man dafür auch gerne mal diskriminierte Randgruppen, (von denen kaum wirksame Gegenwehr zu erwarten ist) über die Klinge springen läßt, kann so eine hypothetische Diskussion, auch mehr oder weniger schnell von der Realität eingeholt werden.

    C
    133 81

    @nixda sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    Ok, deine Sache. Aber das automatisch auch für alle anderen als gerechtfertigt anzusehen, fände ich anmaßend.

    Ich finde es halt nicht spezifisch in Bezug auf mich für gerechtfertigt, sonder ganz allgemein, und damit auch für euch. Ist trotzdem natürlich nur meine Meinung.

    @nixda sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    In der Politik, geht es aber nunmal nicht um Wahrheiten, Fakten oder Beweise

    Das ist leider richtig. Aber genau deshalb betone ich ja so dass derartige Maßnahmen nur bei Vorliegen von klaren und eindeutigen Beweisen gerechtfertigt sind. Beweise die ich nirgends sehe.
    Aber ich lehne es ab so etwas kategorisch auszuschließen. Wenn von einer Person erwiesenermaßen eine erhebliche Gefahr für andere (und ganz besonders für Kinder) ausgeht, sind (dem Ausmaß der Gefahr angemessene) präventive Maßnahmen meiner Ansicht nach gerechtfertigt. Aber die Beweise müssen auch der Schwere des Eingriffs entsprechend scharf beurteilt werden.
    Prävention trifft natürlich per Definition Personen die sich noch nichts zu schulden haben kommen lassen. Eine Bombe wird entschärft sobald die Gefahr erkannt wurde, nicht nachdem sie explodiert ist.

    Aber noch einmal, ich unterstelle nicht dass von irgendjemandem hier konkrete Gefahr ausgeht, ganz im Gegenteil. Damit sind auch irgendwelche erzwungenen Präventionsmaßnahmen nicht gerechtfertigt. Aber unter anderen Voraussetzungen können sie es sein.

  • @nixda sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    Ok, deine Sache. Aber das automatisch auch für alle anderen als gerechtfertigt anzusehen, fände ich anmaßend.

    Ich finde es halt nicht spezifisch in Bezug auf mich für gerechtfertigt, sonder ganz allgemein, und damit auch für euch. Ist trotzdem natürlich nur meine Meinung.

    @nixda sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    In der Politik, geht es aber nunmal nicht um Wahrheiten, Fakten oder Beweise

    Das ist leider richtig. Aber genau deshalb betone ich ja so dass derartige Maßnahmen nur bei Vorliegen von klaren und eindeutigen Beweisen gerechtfertigt sind. Beweise die ich nirgends sehe.
    Aber ich lehne es ab so etwas kategorisch auszuschließen. Wenn von einer Person erwiesenermaßen eine erhebliche Gefahr für andere (und ganz besonders für Kinder) ausgeht, sind (dem Ausmaß der Gefahr angemessene) präventive Maßnahmen meiner Ansicht nach gerechtfertigt. Aber die Beweise müssen auch der Schwere des Eingriffs entsprechend scharf beurteilt werden.
    Prävention trifft natürlich per Definition Personen die sich noch nichts zu schulden haben kommen lassen. Eine Bombe wird entschärft sobald die Gefahr erkannt wurde, nicht nachdem sie explodiert ist.

    Aber noch einmal, ich unterstelle nicht dass von irgendjemandem hier konkrete Gefahr ausgeht, ganz im Gegenteil. Damit sind auch irgendwelche erzwungenen Präventionsmaßnahmen nicht gerechtfertigt. Aber unter anderen Voraussetzungen können sie es sein.

    nixdaN
    95 76

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Prävention trifft natürlich per Definition Personen die sich noch nichts zu schulden haben kommen lassen.”

    Nicht unbedingt. Auch Strafe wäre eine Form der Prävention.

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Wenn von einer Person …”

    Da kommen wir der Sache schon näher. 👍 Ich störte mich v. a. an der Aussage: “… jeder von uns …”.

    Wenn das Verhalten einer Person, Anlaß zu der Einschätzung gibt, daß eine erhebliche konkrete (nicht abstrakte!) Eigen- oder Fremdgefährdung vorliegt, können - sofern keine milderen Mittel zur Verfügung stehen - auch freiheitsentziehende Maßnahmen, temporär, (bzw. solange eine konkrete Gefahr tatsächlich besteht) im Einzelfall angemessen und gerechtfertigt sein. Diese Einschätzung beschränkt sich aber auf das betroffenen Individuum. Es darf dabei keinesfalls von Einzelpersonen, auf ganze Bevölkerungsgruppen geschlossen werden.

  • @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Prävention trifft natürlich per Definition Personen die sich noch nichts zu schulden haben kommen lassen.”

    Nicht unbedingt. Auch Strafe wäre eine Form der Prävention.

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Wenn von einer Person …”

    Da kommen wir der Sache schon näher. 👍 Ich störte mich v. a. an der Aussage: “… jeder von uns …”.

    Wenn das Verhalten einer Person, Anlaß zu der Einschätzung gibt, daß eine erhebliche konkrete (nicht abstrakte!) Eigen- oder Fremdgefährdung vorliegt, können - sofern keine milderen Mittel zur Verfügung stehen - auch freiheitsentziehende Maßnahmen, temporär, (bzw. solange eine konkrete Gefahr tatsächlich besteht) im Einzelfall angemessen und gerechtfertigt sein. Diese Einschätzung beschränkt sich aber auf das betroffenen Individuum. Es darf dabei keinesfalls von Einzelpersonen, auf ganze Bevölkerungsgruppen geschlossen werden.

    C
    133 81

    Strafe ist eine Form von Abschreckung, das ist etwas anderes als Prävention.

    Ausgangspunkt dieser Diskussion war die Annahme dass es Beweise gäbe dass jeder von uns eine akute Gefahr darstellt, einfach weil wir pädophil sind. Beweise die es in Realität nicht gibt, wie ich mehrfach geschrieben habe!
    Aber alle meine Aussagen hier müssen unter dieser Annahme verstanden werden.

    In Wirklichkeit hast du natürlich recht, es gibt keine Beweise dass wir als Gruppe gefährlich sind. Daher können irgendwelche Maßnahmen nur auf Basis von individuellem Verhalten gerechtfertigt sein.

  • Strafe ist eine Form von Abschreckung, das ist etwas anderes als Prävention.

    Ausgangspunkt dieser Diskussion war die Annahme dass es Beweise gäbe dass jeder von uns eine akute Gefahr darstellt, einfach weil wir pädophil sind. Beweise die es in Realität nicht gibt, wie ich mehrfach geschrieben habe!
    Aber alle meine Aussagen hier müssen unter dieser Annahme verstanden werden.

    In Wirklichkeit hast du natürlich recht, es gibt keine Beweise dass wir als Gruppe gefährlich sind. Daher können irgendwelche Maßnahmen nur auf Basis von individuellem Verhalten gerechtfertigt sein.

    nixdaN
    95 76

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Strafe ist eine Form von Abschreckung, das ist etwas anderes als Prävention.”

    Abschreckung ist nichts anderes als Prävention. https://de.wikipedia.org/wiki/Straftheorien#Relative_Straftheorien

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “… es gibt keine Beweise dass wir als Gruppe gefährlich sind. Daher können irgendwelche Maßnahmen nur auf Basis von individuellem Verhalten gerechtfertigt sein.”

    Ja. Ich gehe aber noch einen Schritt weiter und sage: Selbst wenn es Beweise gäbe, daß wir als Gruppe gefährlich sind, sollten staatliche Eingriffe, nur auf Basis von individuellem Verhalten gerechtfertigt sein.

  • @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Strafe ist eine Form von Abschreckung, das ist etwas anderes als Prävention.”

    Abschreckung ist nichts anderes als Prävention. https://de.wikipedia.org/wiki/Straftheorien#Relative_Straftheorien

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “… es gibt keine Beweise dass wir als Gruppe gefährlich sind. Daher können irgendwelche Maßnahmen nur auf Basis von individuellem Verhalten gerechtfertigt sein.”

    Ja. Ich gehe aber noch einen Schritt weiter und sage: Selbst wenn es Beweise gäbe, daß wir als Gruppe gefährlich sind, sollten staatliche Eingriffe, nur auf Basis von individuellem Verhalten gerechtfertigt sein.

    C
    133 81

    Abschreckung ist eine Form von Prävention, da gebe ich dir recht. Aber die Prävention von der wir hier reden ist etwas ganz anderes.

    Ob ein Vorgehen gegen eine ganze Gruppe gerechtfertigt ist hängt meiner Meinung nach vom Gefährdungspotenzial ab das von dieser Gruppe ausgeht. Wenn erwiesenermaßen ein sehr hoher Anteil dieser Gruppe (vielleicht 95%) schwerwiegende Verbrechen begehen wird die durch entsprechende Maßnahmen effektiv verhindert werden können, dann wiegt die Einschränkung der persönlichen Freiheit der 5% die unschuldig betroffen wären geringer als das Leid der Opfer der 95%. Natürlich muss auch hier das mildeste Mittel gewählt werden das die Taten reduzieren kann. Nicht auf 0, das ist nie zu erreichen. Aber auf ein Niveau wo der zusätzliche Nutzen schärferer Maßnahmen in keinem vernünftigen Verhaltnis zum Schaden steht, den diese schärfere Maßnahme bei den Betroffenen anrichtet.
    Und immer muss “im Zweifel für den Beschuldigten” gelten.

    Aber wie gesagt, das ist alles hypothetisch. Von entsprechenden Beweisen gibt es keine Spur, egal was die allgemeine Bevölkerung über uns denkt.
    Aber wenn es diese Beweise gäbe wäre ich bereit mich zum Schutz vieler Kinder Einschränkungen zu unterwerfen. Kein Recht eines Individuums darf über den (zumindest gleichwertigen) Rechten von Vielen stehen.

  • Abschreckung ist eine Form von Prävention, da gebe ich dir recht. Aber die Prävention von der wir hier reden ist etwas ganz anderes.

    Ob ein Vorgehen gegen eine ganze Gruppe gerechtfertigt ist hängt meiner Meinung nach vom Gefährdungspotenzial ab das von dieser Gruppe ausgeht. Wenn erwiesenermaßen ein sehr hoher Anteil dieser Gruppe (vielleicht 95%) schwerwiegende Verbrechen begehen wird die durch entsprechende Maßnahmen effektiv verhindert werden können, dann wiegt die Einschränkung der persönlichen Freiheit der 5% die unschuldig betroffen wären geringer als das Leid der Opfer der 95%. Natürlich muss auch hier das mildeste Mittel gewählt werden das die Taten reduzieren kann. Nicht auf 0, das ist nie zu erreichen. Aber auf ein Niveau wo der zusätzliche Nutzen schärferer Maßnahmen in keinem vernünftigen Verhaltnis zum Schaden steht, den diese schärfere Maßnahme bei den Betroffenen anrichtet.
    Und immer muss “im Zweifel für den Beschuldigten” gelten.

    Aber wie gesagt, das ist alles hypothetisch. Von entsprechenden Beweisen gibt es keine Spur, egal was die allgemeine Bevölkerung über uns denkt.
    Aber wenn es diese Beweise gäbe wäre ich bereit mich zum Schutz vieler Kinder Einschränkungen zu unterwerfen. Kein Recht eines Individuums darf über den (zumindest gleichwertigen) Rechten von Vielen stehen.

    nixdaN
    95 76

    Da hab ich `ne andere Rechtsauffassung: Lieber 95 Schuldige laufen lassen, als 5 Unschuldige hinter Gittern.

    Abgesehen davon, ginge es dann auch gar nicht um “Schuldige”, da auch diesen 95% überhaupt kein schuldhaftes (Fehl)verhalten vorgeworfen wird, es wird nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit prognostiziert.
    Damit liefe auch die Aussage “im Zweifel für den Beschuldigten”, in dem Zusammenhang, komplett ins Leere, weil es eben nicht um Schuld geht.

    Eine ganze Bevölkerungsgruppe, pauschal Zwangsmaßnahmen zu unterwerfen, würde auch ausblenden, daß deren Individuen, unterschiedlichste Persönlichkeitsmerkmale aufweisen und - trotz Hochrisikoprognose - grundsätzlich sowohl einsichts- als auch steuerungsfähig sind.

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Kein Recht eines Individuums darf über den (zumindest gleichwertigen) Rechten von Vielen stehen”.

    Tut es auch nicht, da mangels konkreter Rechtsverstöße, die “Rechte von Vielen” in keiner Weise tangiert wurden.

  • Da hab ich `ne andere Rechtsauffassung: Lieber 95 Schuldige laufen lassen, als 5 Unschuldige hinter Gittern.

    Abgesehen davon, ginge es dann auch gar nicht um “Schuldige”, da auch diesen 95% überhaupt kein schuldhaftes (Fehl)verhalten vorgeworfen wird, es wird nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit prognostiziert.
    Damit liefe auch die Aussage “im Zweifel für den Beschuldigten”, in dem Zusammenhang, komplett ins Leere, weil es eben nicht um Schuld geht.

    Eine ganze Bevölkerungsgruppe, pauschal Zwangsmaßnahmen zu unterwerfen, würde auch ausblenden, daß deren Individuen, unterschiedlichste Persönlichkeitsmerkmale aufweisen und - trotz Hochrisikoprognose - grundsätzlich sowohl einsichts- als auch steuerungsfähig sind.

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Kein Recht eines Individuums darf über den (zumindest gleichwertigen) Rechten von Vielen stehen”.

    Tut es auch nicht, da mangels konkreter Rechtsverstöße, die “Rechte von Vielen” in keiner Weise tangiert wurden.

    C
    133 81

    Mir geht es nicht um 95 Schuldige, sondern um 95 unschuldige Opfer. Wenn es nur darum ginge Täter nach der Tat zu bestrafen würde ich dir zustimmen. Aber wenn es eine Möglichkeit gibt diese 95 Taten zu verhindern indem 5 Unschuldige einen Teil ihrer Rechte aufgeben, dann ist das etwas anderes.

    Zudem rede ich nicht von einer “gewissen Wahrscheinlichkeit”, sondern von einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit. Wenn 95% einer Gruppe Täter werdenm dann ist die Einsichts- und Steuerungsfähigkeit in dieser Gruppe offensichtlich eben nicht mehr gegeben sondern eher die Ausnahme.

    Die Rechte der 95 zukünftigen Opfer werden sehr wohl tangiert. Nur nach der Tat die Täter zu bestrafen macht die Tat nicht ungeschehen und beseitigt nicht den Schaden. In diesem hypothetischen Szenario ist es möglich das Unrecht komplett zu verhindern, wobei der Preis von 5 zu 95 meiner Meinung nach gerechtfertigt ist. Natürlich muss die Balance zwischen dem Schaden der Kinder und dem Schaden der unschuldigen Pädos gewahrt bleiben. Aber da der Schaden durch sexuellen Missbrauch erheblich ist, wäre bei dem angenommenen Verhältnis von 95 zu 5 auch ein recht hoher Schaden durch die Präventionsmaßnahme akzeptabel, solange der Grundsatz des mildesten effektiven Mittels beachtet wird.

  • ?
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    Chrissy, nichts für Ungut aber du bzw. deine Meinung machst mir Angst. Das Missbrauchspotenzial ist unermesslich und deine Argumente funktionieren höchstens in einer Butterblümchen-Welt.

  • Chrissy, nichts für Ungut aber du bzw. deine Meinung machst mir Angst. Das Missbrauchspotenzial ist unermesslich und deine Argumente funktionieren höchstens in einer Butterblümchen-Welt.

    C
    133 81

    Ich stimme zu dass so etwas ein erhebliches Missbrauchspotenzial birgt. Aber es ist ja nur ein hypothetisches Szenario, ein was wäre wenn…
    Sollte so etwas in irgendeinem Kontext real werden müssten strenge Regulationsmechanismen eingeführt werden um Missbrauch zu verhindern.
    Was dem am nächsten kommt sind Quarantäneregeln bei Ausbruch einer schweren Krankheit. Da werden ja auch die Freiheitsrechte der Erkrankten eingeschränkt aufgrund der Gefahr die von ihnen ausgeht. Versuch mal meine Argumente aus diesem Blickwinkel zu betrachten.

    Im Grunde läuft es für mich auf folgendes hinaus: Ich liebe Kinder so sehr dass ich bereit wäre für ihren Schutz Einschränkungen meiner Freiheit zu akzeptieren. Aber nur unter der Voraussetzung dass die Zusammenhänge zweifelsfrei erwiesen sind und die Maßnahmen sowohl wirksam als auch so mild wie möglich sind.

  • Mir geht es nicht um 95 Schuldige, sondern um 95 unschuldige Opfer. Wenn es nur darum ginge Täter nach der Tat zu bestrafen würde ich dir zustimmen. Aber wenn es eine Möglichkeit gibt diese 95 Taten zu verhindern indem 5 Unschuldige einen Teil ihrer Rechte aufgeben, dann ist das etwas anderes.

    Zudem rede ich nicht von einer “gewissen Wahrscheinlichkeit”, sondern von einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit. Wenn 95% einer Gruppe Täter werdenm dann ist die Einsichts- und Steuerungsfähigkeit in dieser Gruppe offensichtlich eben nicht mehr gegeben sondern eher die Ausnahme.

    Die Rechte der 95 zukünftigen Opfer werden sehr wohl tangiert. Nur nach der Tat die Täter zu bestrafen macht die Tat nicht ungeschehen und beseitigt nicht den Schaden. In diesem hypothetischen Szenario ist es möglich das Unrecht komplett zu verhindern, wobei der Preis von 5 zu 95 meiner Meinung nach gerechtfertigt ist. Natürlich muss die Balance zwischen dem Schaden der Kinder und dem Schaden der unschuldigen Pädos gewahrt bleiben. Aber da der Schaden durch sexuellen Missbrauch erheblich ist, wäre bei dem angenommenen Verhältnis von 95 zu 5 auch ein recht hoher Schaden durch die Präventionsmaßnahme akzeptabel, solange der Grundsatz des mildesten effektiven Mittels beachtet wird.

    nixdaN
    95 76

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Aber wenn es eine Möglichkeit gibt diese 95 Taten zu verhindern indem 5 Unschuldige einen Teil ihrer Rechte aufgeben, …”

    Ok, sofern sie dies freiwillig tun. Ich lehne es aber ab, daß Rechte eingeschränkt werden, ohne daß eine erhebliche, konkrete Gefährdungslage vorliegt. In einem Rechtsstaat, heiligt der Zweck nicht die Mittel.

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Wenn 95% einer Gruppe Täter werdenm dann ist die Einsichts- und Steuerungsfähigkeit in dieser Gruppe offensichtlich eben nicht mehr gegeben sondern eher die Ausnahme.”

    Dann reden wir aber nicht mehr über Pädophilie, sondern über schwere psychiatrische Erkrankungen. Ein ganz anderes Thema.

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Die Rechte der 95 zukünftigen Opfer werden sehr wohl tangiert.”

    Tangiert würden die Rechte von Pädos, die sich nichts haben zu Schulden kommen lassen, begründet lediglich mit einer abstrakten Gefährdung.

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Da werden ja auch die Freiheitsrechte der Erkrankten eingeschränkt aufgrund der Gefahr die von ihnen ausgeht.”

    Im Normalfall, wird jeder Ansteckungsverdacht individuell getestet und keine Bevölkerungsgruppe, auf Grund biologischer Merkmale pauschal verdächtigt, gefährliche Krankheiten verbreiten zu wollen.
    Ok, in einer Zombie-Apokalypse, mit Ausnahemezustand bzw. Kriegsrecht, würde das wahrscheinlich anders laufen.

  • @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Aber wenn es eine Möglichkeit gibt diese 95 Taten zu verhindern indem 5 Unschuldige einen Teil ihrer Rechte aufgeben, …”

    Ok, sofern sie dies freiwillig tun. Ich lehne es aber ab, daß Rechte eingeschränkt werden, ohne daß eine erhebliche, konkrete Gefährdungslage vorliegt. In einem Rechtsstaat, heiligt der Zweck nicht die Mittel.

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Wenn 95% einer Gruppe Täter werdenm dann ist die Einsichts- und Steuerungsfähigkeit in dieser Gruppe offensichtlich eben nicht mehr gegeben sondern eher die Ausnahme.”

    Dann reden wir aber nicht mehr über Pädophilie, sondern über schwere psychiatrische Erkrankungen. Ein ganz anderes Thema.

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Die Rechte der 95 zukünftigen Opfer werden sehr wohl tangiert.”

    Tangiert würden die Rechte von Pädos, die sich nichts haben zu Schulden kommen lassen, begründet lediglich mit einer abstrakten Gefährdung.

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Da werden ja auch die Freiheitsrechte der Erkrankten eingeschränkt aufgrund der Gefahr die von ihnen ausgeht.”

    Im Normalfall, wird jeder Ansteckungsverdacht individuell getestet und keine Bevölkerungsgruppe, auf Grund biologischer Merkmale pauschal verdächtigt, gefährliche Krankheiten verbreiten zu wollen.
    Ok, in einer Zombie-Apokalypse, mit Ausnahemezustand bzw. Kriegsrecht, würde das wahrscheinlich anders laufen.

    C
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    @nixda sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    … ohne daß eine erhebliche, konkrete Gefährdungslage vorliegt…

    Aber genau das betone ich doch die ganze Zeit als unabdingbare Voraussetzung!

    @nixda sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    Dann reden wir aber nicht mehr über Pädophilie, sondern über schwere psychiatrische Erkrankungen.

    Fast. In diesem - zum Glück fiktiven - Szenario wäre gerade die Pädophilie in der Tat eine schwere psychiatrische Erkrankung.

    @nixda sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    Tangiert würden die Rechte von Pädos, die sich nichts haben zu Schulden kommen lassen, begründet lediglich mit einer abstrakten Gefährdung.

    Richtig, allerdings wäre in diesem Szenario die Gefährdung nicht abstrakt sondern sehr konkret. 95% Tatwahrscheinlichkeit ist definitiv nicht mehr abstrakt.

    @nixda sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    Im Normalfall, wird jeder Ansteckungsverdacht individuell getestet und keine Bevölkerungsgruppe, auf Grund biologischer Merkmale pauschal verdächtigt, gefährliche Krankheiten verbreiten zu wollen.

    Natürlich. Aber jeder nachweislich Erkrankte würde mit hoher Wahrscheinlichkeit andere anstecken. So wie in diesen Szenario jeder Pädophile mir hoher Wahrscheinlichkeit einen Missbrauch begehen würde. Und so wie es gerechtfertigt ist die Erkrankten in Quarantäne zu stecken um die Gesunden zu schützen würden die Pädophilen Maßnahmen unterworfen um die Kinder zu schützen. Gleiche Logik.

    Um das für alle klarzustellen, mir geht es darum den moralischen Aspekt solcher Präventionsmaßnahmen in diesem Szenario zu diskutieren, nicht zu behaupten dass so etwas in Bezug auf uns irgendwie tatsächlich gerechtfertigt wäre. Denn wie gesagt gibt es ja die von mir als Voraussetzung geforderten Beweise nicht. Die Existenz von Anti-C-Gruppen ist ja schon fast ein Gegenbeweis.