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Dieses Thema wurde aufgespalten von Gegen das Puppenverbot Rubricappula
  • so ignorierst du andere Menschen (nämlich die Kinder) gänzlich. Nein eine Abwägung hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit für Missbrauch halte ich durchaus für richtig. Nur ein Verbot wenn man diese nicht einmal kennt bzw. ein Eingriff wenn das Verbotene Schaden für andere Personengruppen sogar verhindert halte ich klar für Falsch. Wir haben nicht das Recht unseren Willen über die Unversehrtheit der Kinder zu stellen. Die Gesellschaft hat aber auch nicht das Recht eine Erdachte nicht untersuchte Gefahr über unsere Rechte und unseren Willen zu stellen.

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    Denk mal über deine moralische Aussage nach. Soweit ich weiß berufen sich so einige Psychologen auf eine Studie von Seto mit einer Kette an Aktionen, wo am Ende der Missbrauch steht. Der Beginn dieser Gefahrenkette sind die Fantasien.

    Was spricht denn jetzt dagegen eine Forschung zu unterstützen die pädophile Fantasien im Gehirn stoppt? Die unsere Gedanken "korrigiert’? Warum würdest du dich denn weigern? Sind dir die Kinder etwa Scheiß egal und ein Versagen einer Gruppe soll somit auch dich im Kern treffen?

    Wie viele Studien braucht es damit deine Haltung korrekt ist und nicht die der Gegenseite? Der Kernbereich existiert nicht ohne Grund. Armselig das selbst das in Frage gestellt wird.

  • Denk mal über deine moralische Aussage nach. Soweit ich weiß berufen sich so einige Psychologen auf eine Studie von Seto mit einer Kette an Aktionen, wo am Ende der Missbrauch steht. Der Beginn dieser Gefahrenkette sind die Fantasien.

    Was spricht denn jetzt dagegen eine Forschung zu unterstützen die pädophile Fantasien im Gehirn stoppt? Die unsere Gedanken "korrigiert’? Warum würdest du dich denn weigern? Sind dir die Kinder etwa Scheiß egal und ein Versagen einer Gruppe soll somit auch dich im Kern treffen?

    Wie viele Studien braucht es damit deine Haltung korrekt ist und nicht die der Gegenseite? Der Kernbereich existiert nicht ohne Grund. Armselig das selbst das in Frage gestellt wird.

    Lu ErkerL
    128 45
    1. Die Behauptung macht keine Wahrheit zur Einschränkung der Freiheit einer Person braucht es Beweise nicht nur Behauptungen wie bei Seto.
    2. Ich widersetze mich dem mit dem Verweis eines Fehlenden Beweises. Wenn die Behauptung Bewiesen wäre und es ausreichend Gewicht hätte wäre ich dafür.

    Auf der anderen Seite muss du auch deine Aussage mal andersrum bedenken:

    wenn es jetzt bei jedem Puppenbesitzer so wäre das dieser danach Automatisch Missbrauch begeht sagst du im Grunde das man diesen Beweis und die klare Cause and Effect correlation ignorieren sollen nur weil du keine Puppen aufgeben willst.

  • Denk mal über deine moralische Aussage nach. Soweit ich weiß berufen sich so einige Psychologen auf eine Studie von Seto mit einer Kette an Aktionen, wo am Ende der Missbrauch steht. Der Beginn dieser Gefahrenkette sind die Fantasien.

    Was spricht denn jetzt dagegen eine Forschung zu unterstützen die pädophile Fantasien im Gehirn stoppt? Die unsere Gedanken "korrigiert’? Warum würdest du dich denn weigern? Sind dir die Kinder etwa Scheiß egal und ein Versagen einer Gruppe soll somit auch dich im Kern treffen?

    Wie viele Studien braucht es damit deine Haltung korrekt ist und nicht die der Gegenseite? Der Kernbereich existiert nicht ohne Grund. Armselig das selbst das in Frage gestellt wird.

    nixdaN
    95 76

    @Gast sagte in Gegen das Puppenverbot:

    “Was spricht denn jetzt dagegen eine Forschung zu unterstützen die pädophile Fantasien im Gehirn stoppt?”

    Nichts. Es kommt darauf an, wie die Forschungsergebnisse angewendet werden würden. Wenn Menschen, die unter ihren Phantasien leiden und sich Veränderung wünschen, damit geholfen werden kann, ist das `ne gute Sache. Selbstverständlich dürfen Betroffene nicht in Druck- oder Zwangsituationen gebracht, oder diesen ausgesetzt werden.

  • C
    133 81

    @Gast sagte in Gegen das Puppenverbot:

    Was spricht denn jetzt dagegen eine Forschung zu unterstützen die pädophile Fantasien im Gehirn stoppt? Die unsere Gedanken "korrigiert’?

    Wenn es unumstößliche Beweise gäbe, dass jeder von uns mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann ein Kind missbrauchen wird, dann wäre ich für jede Maßnahme die diese Kinder schützt. Denn ich liebe Kinder mehr als meine Sexualität. Niemand darf die eigenen Bedürfnisse über eine andere Person stellen.
    Aber für einen so tiefgreifenden Eingriff bräuchte es schon wirklich eindeutige Beweise. Und die gibt es aktuell nicht, ganz im Gegenteil. Und damit sind Eingriffe in unsere Grundrechte nicht gerechtfertigt.
    Ich kann nachvollziehen wenn Teleios den Gedanken an Sex mit Kindern widerlich finden. Ich finde den Gedanken an Sex mit einem anderen Mann widerlich. Das gibt mir aber kein Recht Homosexuelle in ihrer Sexualität einzuschränken. Es zwingt mich ja keiner das selbst zu machen.
    Bei uns ist es doch fast das gleiche, mit der Ausnahme dass wir unsere Sexualität nicht mit echten Kindern ausleben können.
    Und die allermeisten Pädos verstehen das oder halten sich zumindest an die Gesetze die das zu recht verbieten.

    Aber nur weil die laute Mehrheit etwas widerlich findet darf noch lange nicht das Strafrecht angewendet werden.

  • SiriusS Sirius verschob dieses Thema von Allgemeine Diskussion am
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    0

    Sorry, aber ich kann diese Antworten schwer ernst nehmen. Es gibt eine Grenze was Maßnahmen angeht. Hier wird gegen die Menschenwürde argumentiert und die absolut geschützte Gedankenfreiheit aufgelöst.

    Ich bin ehrlich gesagt schockiert. Die Unantastbarkeit der Menschenwürde ist Euch also egal? Jedes Mittel ist Recht, solange es eine Wirkung erzielt? Freiheit unterliegt immer einer Abwägung, abet hier wird gegen eine absolute Grenze argumentiert. Des Staat kann und soll also jedr Maßnahme ergreifen können ungeachtet der Intensivität. Wow.

    In Eurer Verfassung gebe es also kein MINDESTmaß an absolut geschützter Freiheit. Gruselig. Ich habe Euch und WsaM lange unterstützt, aber das ist erschreckend.

  • RubricappulaR
    151 123

    Ich wäre den Gästen sehr verbunden, wenn sie nicht “Teilnehmer eines Forums” mit den Ansichten des kompletten Teams gleichsetzen würden. Hier spricht niemand für WsaM (schon gar nicht Leute die nicht einmal Teil von WsaM oder des P-Punkte-Teams sind), hier sprechen einzelne Menschen für sich selbst. Ich hab mich dazu z.B überhaupt nicht geäußert bisher.

    Lass uns der Regen sein
    In ihrer kranken Welt
    (auf ihrer Haut)
    Auf ihrer tauben Haut

  • Sorry, aber ich kann diese Antworten schwer ernst nehmen. Es gibt eine Grenze was Maßnahmen angeht. Hier wird gegen die Menschenwürde argumentiert und die absolut geschützte Gedankenfreiheit aufgelöst.

    Ich bin ehrlich gesagt schockiert. Die Unantastbarkeit der Menschenwürde ist Euch also egal? Jedes Mittel ist Recht, solange es eine Wirkung erzielt? Freiheit unterliegt immer einer Abwägung, abet hier wird gegen eine absolute Grenze argumentiert. Des Staat kann und soll also jedr Maßnahme ergreifen können ungeachtet der Intensivität. Wow.

    In Eurer Verfassung gebe es also kein MINDESTmaß an absolut geschützter Freiheit. Gruselig. Ich habe Euch und WsaM lange unterstützt, aber das ist erschreckend.

    Lu ErkerL
    128 45

    @Gast sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    Ich bin ehrlich gesagt schockiert. Die Unantastbarkeit der Menschenwürde ist Euch also egal?

    nein aber es stehen zwei Menschenwürde gegen einander. Again les dir die Anforderungen durch. Es bedarf eines Beweises einer Garantie. Nicht Indenzien einer Möglichkeit. Zum jetzigen Zeitpunkt müsste man also sowohl beweisen das es keine nicht Straffälligen Pädophile gibt alleine der Teil wird scheitern. Ein unantastbares Recht bedeutet nicht das es ohne Einschränkungen existiert sondern das die Einschränkungen alle ein überwiegendes anderes (unbeschränkbares) Recht bedarf. anderfalls sind Unlösbare Verhältnisse denkbar (man denke ann einen Mord hinter verschlossenen Türen im Schlafzimmer (also im “absolut Geschützten Bereich”) begehen und niemand könne etwas tun.

    @Gast sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    abet hier wird gegen eine absolute Grenze argumentiert

    Es wird auf die Notwendigkeit einer Abwägung (im übrigen auch hinsichtlich der Effekte einer entsprechenden Behandlung auf den Behandelten)., Der Bereich ist dadurch nicht automatisch ungeschützt es braucht nur einen klaren unmissverständlichen Beweis, Wie andere schon gesagt haben wird jeglicher Eingriiff am Ende mindestens daran scheitern das ein solcher Beweis nicht möglich ist. (z.b. weil nicht Straffällige Pädos existieren und auch weil nicht Straffällige Puppenbesitzer existieren werden) somit wäre ein entsprechender Eingriff am ende auch nicht verhältnismäßig. Da ein Milderes Mittel existiert.

    @Gast sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    habe Euch und WsaM lange unterstützt

    Ich weiß nicht was WSAM damit zu tun hat. A) Bin ich ne Einzelperson nicht WSAM die absolute Mehrheit an WSAM Mitgliedern hat sich hier nicht geäußert.
    Und b) WSAM vertritt auch absolut das man die Rechte von Pädophilen berücksichtigen sollte, das derzeit nicht (ausreichend) der Fall ist und es ein Recht auf Erfüllende Sexualität gibt dem Stimme ich auch zu. Das Recht kennt wie alle Grenzen aber die Gesetze die Existieren verlegen die Grenzen DEUTLICH nach Vorne und beschränken es zu deutlich (Fiktive Inhalte, Puppen usw.)

  • ?
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    Der Kernbereich ist keiner Abwägung zugänglich. Das hat das BVerfG jetzt mehrmals geurteilt. Eine Puppe kann nur eine abstrakte Gefährdung für jemanden sein, aber keine Rechtsgutverletzung an einer Person an sich.

    Ein direkter Angriff mittels Strafandrohung für den Umgang im Privaten mit der Intimität seiner selbst ist im Gegensatz zu einer abstrakten Gefährdung setzt mittelbar einen Grundrechtsträger voraus.

    Wir reden hier von einem Menschen in seinem Raum, ohne einen anderen Menschen in seinen Persönlichkeitsrechten zu tangieren, seine Sexualität erlebt. Und du kommst mit Mord. Einer Rechtsgutsverletzung.

  • Sorry, aber ich kann diese Antworten schwer ernst nehmen. Es gibt eine Grenze was Maßnahmen angeht. Hier wird gegen die Menschenwürde argumentiert und die absolut geschützte Gedankenfreiheit aufgelöst.

    Ich bin ehrlich gesagt schockiert. Die Unantastbarkeit der Menschenwürde ist Euch also egal? Jedes Mittel ist Recht, solange es eine Wirkung erzielt? Freiheit unterliegt immer einer Abwägung, abet hier wird gegen eine absolute Grenze argumentiert. Des Staat kann und soll also jedr Maßnahme ergreifen können ungeachtet der Intensivität. Wow.

    In Eurer Verfassung gebe es also kein MINDESTmaß an absolut geschützter Freiheit. Gruselig. Ich habe Euch und WsaM lange unterstützt, aber das ist erschreckend.

    nixdaN
    95 76

    @Gast sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Des Staat kann und soll also jedr Maßnahme ergreifen können ungeachtet der Intensivität. Wow.”

    Nee, da hast du was falsch verstanden. Mir ging es um Menschen, die sich freiwillig und bewußt, ohne jeden Druck von außen, für eine Gedankenkorrektur/Gedankenmanipulation entscheiden, also keinesfalls darum, irgendetwas zu erzwingen. Jeder soll mit seinem Körper - und damit auch seinem Gehirn - machen können, was er will.

  • @Gast sagte in Gegen das Puppenverbot:

    Was spricht denn jetzt dagegen eine Forschung zu unterstützen die pädophile Fantasien im Gehirn stoppt? Die unsere Gedanken "korrigiert’?

    Wenn es unumstößliche Beweise gäbe, dass jeder von uns mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann ein Kind missbrauchen wird, dann wäre ich für jede Maßnahme die diese Kinder schützt. Denn ich liebe Kinder mehr als meine Sexualität. Niemand darf die eigenen Bedürfnisse über eine andere Person stellen.
    Aber für einen so tiefgreifenden Eingriff bräuchte es schon wirklich eindeutige Beweise. Und die gibt es aktuell nicht, ganz im Gegenteil. Und damit sind Eingriffe in unsere Grundrechte nicht gerechtfertigt.
    Ich kann nachvollziehen wenn Teleios den Gedanken an Sex mit Kindern widerlich finden. Ich finde den Gedanken an Sex mit einem anderen Mann widerlich. Das gibt mir aber kein Recht Homosexuelle in ihrer Sexualität einzuschränken. Es zwingt mich ja keiner das selbst zu machen.
    Bei uns ist es doch fast das gleiche, mit der Ausnahme dass wir unsere Sexualität nicht mit echten Kindern ausleben können.
    Und die allermeisten Pädos verstehen das oder halten sich zumindest an die Gesetze die das zu recht verbieten.

    Aber nur weil die laute Mehrheit etwas widerlich findet darf noch lange nicht das Strafrecht angewendet werden.

    nixdaN
    95 76

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Wenn es unumstößliche Beweise gäbe, dass jeder von uns mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann ein Kind missbrauchen wird, dann wäre ich für jede Maßnahme die diese Kinder schützt.”

    Ok. “Jede Maßnahme” wäre dann, neben erzwungener Gedankenmanipulation, auch lebenslange Sicherungsverwahrung, ohne daß man sich jemals irgendwas hat zuschulden kommen lassen…

    Mir ist Kinderschutz auch wichtig, aber auch Kinderschutz rechtfertigt nicht alles.
    Auch bei einer nachgewiesenen “hohen Übergriffswahrscheinlichkeit”, sind Risiken noch beherrschbar und es verbleiben mildere Interventionsmöglichkeiten. Glücklicherweise leben wir (noch) in einem halbwegs funktioniernden Rechtsstaat.

  • ?
    0

    In England wurde gerade gespielte Inzestpornographie mit Erwachsenen so eben unter Strafe gestellt mit der Begründung es verursache Kindesmissbrauch. Bis zu 2 Jahre Haft für bloßen Besitz und 5 Jahre für Verbreitung.

    Es ist rechtlich jetzt auf der gleichen Stufe wie Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs. Die Welt ist nicht mehr ernst zu nehmen. Es fängt immer mit pädophilen Fantasien an und schwappt in andere Bereiche über.

    https://metro.co.uk/2026/02/24/three-horrific-types-porn-made-illegal-uk-27066635/

  • SiriusS
    201 344

    Solche gesellschaftliche Entwicklungen verlaufen oft wie ein Pendel, das erst in die eine Richtung ausschlägt, und dann zurück pendelt. Momentan erleben wir, dass selbst harmlose Pornografie immer mehr eingeschränkt wird. Je mehr Leute diese Entwicklung betrifft, desto mehr Widerstand wird sich dagegen bilden, und desto größer ist die Chance, dass sich das Pendel umkehrt und wir wieder eine Liberalisierung der Gesetzgebung sehen werden.

    Die Kommentare unter dem Artikel lassen mich hoffen.

    Just another way to blanket ban porn in general since these extremists argue that porn eventually leads to child abuse. Wonderful how this logic only applies to sexual content, but not other media. Huh? Coincidence?

    The government yet again trying to control us.

    In this country you can legally marry and have sex with your first cousin but it’s illegal to watch a video of two consenting adults pretending to be cousins. Are TV shows and books like Game of Thrones now illegal? There is no real evidence that fictional content leads to real worlds abuse and instead there is plenty of evidence that supports that there is no link

    In a heart full of dust
    Lives a creature called lust
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    Like me, like me

  • @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Wenn es unumstößliche Beweise gäbe, dass jeder von uns mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann ein Kind missbrauchen wird, dann wäre ich für jede Maßnahme die diese Kinder schützt.”

    Ok. “Jede Maßnahme” wäre dann, neben erzwungener Gedankenmanipulation, auch lebenslange Sicherungsverwahrung, ohne daß man sich jemals irgendwas hat zuschulden kommen lassen…

    Mir ist Kinderschutz auch wichtig, aber auch Kinderschutz rechtfertigt nicht alles.
    Auch bei einer nachgewiesenen “hohen Übergriffswahrscheinlichkeit”, sind Risiken noch beherrschbar und es verbleiben mildere Interventionsmöglichkeiten. Glücklicherweise leben wir (noch) in einem halbwegs funktioniernden Rechtsstaat.

    C
    133 81

    @nixda sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    Ok. “Jede Maßnahme” wäre dann, neben erzwungener Gedankenmanipulation, auch lebenslange Sicherungsverwahrung, ohne daß man sich jemals irgendwas hat zuschulden kommen lassen…

    Alles was nötig ist. Was ich sagen wollte ist dass der Schutz der Kinder wichtiger ist als meine, und ja, auch euere Bedürfnisse. Natürlich muss jede Maßnahme der Gefahr angemessen sein.
    Lebenslange Sicherungsverwahrung ist extrem, also müsste auch die Gefahr extrem sein. Aber ja, wenn das nötig wäre um ein Kind vor mir zu schützen, dann würde ich auch das akzeptieren.
    Zum Glück wissen wir dass es nicht so ist.

  • @nixda sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    Ok. “Jede Maßnahme” wäre dann, neben erzwungener Gedankenmanipulation, auch lebenslange Sicherungsverwahrung, ohne daß man sich jemals irgendwas hat zuschulden kommen lassen…

    Alles was nötig ist. Was ich sagen wollte ist dass der Schutz der Kinder wichtiger ist als meine, und ja, auch euere Bedürfnisse. Natürlich muss jede Maßnahme der Gefahr angemessen sein.
    Lebenslange Sicherungsverwahrung ist extrem, also müsste auch die Gefahr extrem sein. Aber ja, wenn das nötig wäre um ein Kind vor mir zu schützen, dann würde ich auch das akzeptieren.
    Zum Glück wissen wir dass es nicht so ist.

    nixdaN
    95 76

    Hier geht es aber nicht um Bedürfnisse, sondern um Rechte. Ich würde es niemals befürworten, daß Menschen, die sich korrekt verhalten und keinerlei Übergriffe begangen haben, nur auf Grund irgendwelcher Prognosen, präventiv weggesperrt und damit in Kollektivhaftung genommen werden. Selbst die Nazis haben Sicherungsverwahrung (zumindest formell) an vorangegangene Straftaten geknüpft.
    Davon abgesehen, geht es oft sowieso nicht darum, was tatsächlich nötig oder angemessen wäre, sondern was sich am besten als “Kinderschutz” verkaufen und populistisch ausschlachten läßt.
    Gerade die Gesetze zur Sicherungsverwahrung wurden - trotz rückläufiger Fallzahlen schwerer Verbrechen - immer weiter verschärft und die Sicherungsverwahrung auch immer öfter ausgesprochen. Man könnte meinen, daß das Instrument der Sicherungsverwahrung, als “lebenslange Freiheitsstrafe durch die Hintertür” genutzt werden soll.

  • Hier geht es aber nicht um Bedürfnisse, sondern um Rechte. Ich würde es niemals befürworten, daß Menschen, die sich korrekt verhalten und keinerlei Übergriffe begangen haben, nur auf Grund irgendwelcher Prognosen, präventiv weggesperrt und damit in Kollektivhaftung genommen werden. Selbst die Nazis haben Sicherungsverwahrung (zumindest formell) an vorangegangene Straftaten geknüpft.
    Davon abgesehen, geht es oft sowieso nicht darum, was tatsächlich nötig oder angemessen wäre, sondern was sich am besten als “Kinderschutz” verkaufen und populistisch ausschlachten läßt.
    Gerade die Gesetze zur Sicherungsverwahrung wurden - trotz rückläufiger Fallzahlen schwerer Verbrechen - immer weiter verschärft und die Sicherungsverwahrung auch immer öfter ausgesprochen. Man könnte meinen, daß das Instrument der Sicherungsverwahrung, als “lebenslange Freiheitsstrafe durch die Hintertür” genutzt werden soll.

    C
    133 81

    Wenn klar erwiesen wäre dass von mir eine entsprechende extreme Gefahr für Kinder ausgeht, dann wäre meiner Meinung nach der Verlust meiner Freiheit auch präventiv gerechtfertigt. Aber diese extremste Maßnahme würde voraussetzen dass ein Übergriff mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist.
    Bei lediglich hoher Wahrscheinlichkeit wären mildere Mittel wie verpflichtende psychologische Präventionsmaßnahmen oder die oben erwähnte “Gedankenkorrektur”, was auch immer das sein mag, eventuell gerechtfertigt. Dazu müssten aber eventuelle Risiken einer solchen Korrektur bekannt sein.

    Dieser Nachweis einer zumindest hohen Wahrscheinlichkeit ist aber nicht vorhanden und nach allem was wir wissen auch nicht erbringbar, da alle aktuell vorliegenden Daten das Gegenteil sagen.
    Daher ist diese ganze Diskussion rein hypothetisch.

  • SiriusS
    201 344

    Das Problem ist, dass wir aus Sicht der Öffentlichkeit ganz grundsätzlich eine extreme Gefahr sind. Auch in wissenschaftlichen Schriften wird immer wieder betont, dass Pädophilie ein Risikofaktor für sexuellen Kindesmissbrauch sei. Laut der alten Umfrage von Jahnke et al. führt das jetzt schon dazu, dass gut jeder zweite Mensch da draußen nicht nur für „psychologische Präventionsmaßnahmen“ ist, sondern gleich dafür, uns lebenslang präventiv wegzusperren (oder schlimmeres).

    Aus dem Grund ist es so wichtig, dass es fundamentale Menschenrechte und Freiheiten gibt, die Unantastbar sind, egal wie sehr die Mehrheit von der vermeintlichen Gefährlichkeit einer Minderheit überzeugt ist. Man muss nur in die deutsche Geschichte schauen um zu sehen, wohin es führen kann, wenn es das nicht gibt.

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  • Wenn klar erwiesen wäre dass von mir eine entsprechende extreme Gefahr für Kinder ausgeht, dann wäre meiner Meinung nach der Verlust meiner Freiheit auch präventiv gerechtfertigt. Aber diese extremste Maßnahme würde voraussetzen dass ein Übergriff mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist.
    Bei lediglich hoher Wahrscheinlichkeit wären mildere Mittel wie verpflichtende psychologische Präventionsmaßnahmen oder die oben erwähnte “Gedankenkorrektur”, was auch immer das sein mag, eventuell gerechtfertigt. Dazu müssten aber eventuelle Risiken einer solchen Korrektur bekannt sein.

    Dieser Nachweis einer zumindest hohen Wahrscheinlichkeit ist aber nicht vorhanden und nach allem was wir wissen auch nicht erbringbar, da alle aktuell vorliegenden Daten das Gegenteil sagen.
    Daher ist diese ganze Diskussion rein hypothetisch.

    nixdaN
    95 76

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Wenn klar erwiesen wäre dass von mir eine entsprechende extreme Gefahr für Kinder ausgeht, dann wäre meiner Meinung nach der Verlust meiner Freiheit auch präventiv gerechtfertigt.”

    Ok, deine Sache. Aber das automatisch auch für alle anderen als gerechtfertigt anzusehen, fände ich anmaßend.

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Dieser Nachweis einer zumindest hohen Wahrscheinlichkeit ist aber nicht vorhanden und nach allem was wir wissen auch nicht erbringbar, da alle aktuell vorliegenden Daten das Gegenteil sagen.
    Daher ist diese ganze Diskussion rein hypothetisch.”

    In der Politik, geht es aber nunmal nicht um Wahrheiten, Fakten oder Beweise, sondern allein um knallharte Interessen und da man dafür auch gerne mal diskriminierte Randgruppen, (von denen kaum wirksame Gegenwehr zu erwarten ist) über die Klinge springen läßt, kann so eine hypothetische Diskussion, auch mehr oder weniger schnell von der Realität eingeholt werden.

  • @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Wenn klar erwiesen wäre dass von mir eine entsprechende extreme Gefahr für Kinder ausgeht, dann wäre meiner Meinung nach der Verlust meiner Freiheit auch präventiv gerechtfertigt.”

    Ok, deine Sache. Aber das automatisch auch für alle anderen als gerechtfertigt anzusehen, fände ich anmaßend.

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Dieser Nachweis einer zumindest hohen Wahrscheinlichkeit ist aber nicht vorhanden und nach allem was wir wissen auch nicht erbringbar, da alle aktuell vorliegenden Daten das Gegenteil sagen.
    Daher ist diese ganze Diskussion rein hypothetisch.”

    In der Politik, geht es aber nunmal nicht um Wahrheiten, Fakten oder Beweise, sondern allein um knallharte Interessen und da man dafür auch gerne mal diskriminierte Randgruppen, (von denen kaum wirksame Gegenwehr zu erwarten ist) über die Klinge springen läßt, kann so eine hypothetische Diskussion, auch mehr oder weniger schnell von der Realität eingeholt werden.

    C
    133 81

    @nixda sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    Ok, deine Sache. Aber das automatisch auch für alle anderen als gerechtfertigt anzusehen, fände ich anmaßend.

    Ich finde es halt nicht spezifisch in Bezug auf mich für gerechtfertigt, sonder ganz allgemein, und damit auch für euch. Ist trotzdem natürlich nur meine Meinung.

    @nixda sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    In der Politik, geht es aber nunmal nicht um Wahrheiten, Fakten oder Beweise

    Das ist leider richtig. Aber genau deshalb betone ich ja so dass derartige Maßnahmen nur bei Vorliegen von klaren und eindeutigen Beweisen gerechtfertigt sind. Beweise die ich nirgends sehe.
    Aber ich lehne es ab so etwas kategorisch auszuschließen. Wenn von einer Person erwiesenermaßen eine erhebliche Gefahr für andere (und ganz besonders für Kinder) ausgeht, sind (dem Ausmaß der Gefahr angemessene) präventive Maßnahmen meiner Ansicht nach gerechtfertigt. Aber die Beweise müssen auch der Schwere des Eingriffs entsprechend scharf beurteilt werden.
    Prävention trifft natürlich per Definition Personen die sich noch nichts zu schulden haben kommen lassen. Eine Bombe wird entschärft sobald die Gefahr erkannt wurde, nicht nachdem sie explodiert ist.

    Aber noch einmal, ich unterstelle nicht dass von irgendjemandem hier konkrete Gefahr ausgeht, ganz im Gegenteil. Damit sind auch irgendwelche erzwungenen Präventionsmaßnahmen nicht gerechtfertigt. Aber unter anderen Voraussetzungen können sie es sein.

  • @nixda sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    Ok, deine Sache. Aber das automatisch auch für alle anderen als gerechtfertigt anzusehen, fände ich anmaßend.

    Ich finde es halt nicht spezifisch in Bezug auf mich für gerechtfertigt, sonder ganz allgemein, und damit auch für euch. Ist trotzdem natürlich nur meine Meinung.

    @nixda sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    In der Politik, geht es aber nunmal nicht um Wahrheiten, Fakten oder Beweise

    Das ist leider richtig. Aber genau deshalb betone ich ja so dass derartige Maßnahmen nur bei Vorliegen von klaren und eindeutigen Beweisen gerechtfertigt sind. Beweise die ich nirgends sehe.
    Aber ich lehne es ab so etwas kategorisch auszuschließen. Wenn von einer Person erwiesenermaßen eine erhebliche Gefahr für andere (und ganz besonders für Kinder) ausgeht, sind (dem Ausmaß der Gefahr angemessene) präventive Maßnahmen meiner Ansicht nach gerechtfertigt. Aber die Beweise müssen auch der Schwere des Eingriffs entsprechend scharf beurteilt werden.
    Prävention trifft natürlich per Definition Personen die sich noch nichts zu schulden haben kommen lassen. Eine Bombe wird entschärft sobald die Gefahr erkannt wurde, nicht nachdem sie explodiert ist.

    Aber noch einmal, ich unterstelle nicht dass von irgendjemandem hier konkrete Gefahr ausgeht, ganz im Gegenteil. Damit sind auch irgendwelche erzwungenen Präventionsmaßnahmen nicht gerechtfertigt. Aber unter anderen Voraussetzungen können sie es sein.

    nixdaN
    95 76

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Prävention trifft natürlich per Definition Personen die sich noch nichts zu schulden haben kommen lassen.”

    Nicht unbedingt. Auch Strafe wäre eine Form der Prävention.

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Wenn von einer Person …”

    Da kommen wir der Sache schon näher. 👍 Ich störte mich v. a. an der Aussage: “… jeder von uns …”.

    Wenn das Verhalten einer Person, Anlaß zu der Einschätzung gibt, daß eine erhebliche konkrete (nicht abstrakte!) Eigen- oder Fremdgefährdung vorliegt, können - sofern keine milderen Mittel zur Verfügung stehen - auch freiheitsentziehende Maßnahmen, temporär, (bzw. solange eine konkrete Gefahr tatsächlich besteht) im Einzelfall angemessen und gerechtfertigt sein. Diese Einschätzung beschränkt sich aber auf das betroffenen Individuum. Es darf dabei keinesfalls von Einzelpersonen, auf ganze Bevölkerungsgruppen geschlossen werden.

  • @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Prävention trifft natürlich per Definition Personen die sich noch nichts zu schulden haben kommen lassen.”

    Nicht unbedingt. Auch Strafe wäre eine Form der Prävention.

    @chrissy sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":

    “Wenn von einer Person …”

    Da kommen wir der Sache schon näher. 👍 Ich störte mich v. a. an der Aussage: “… jeder von uns …”.

    Wenn das Verhalten einer Person, Anlaß zu der Einschätzung gibt, daß eine erhebliche konkrete (nicht abstrakte!) Eigen- oder Fremdgefährdung vorliegt, können - sofern keine milderen Mittel zur Verfügung stehen - auch freiheitsentziehende Maßnahmen, temporär, (bzw. solange eine konkrete Gefahr tatsächlich besteht) im Einzelfall angemessen und gerechtfertigt sein. Diese Einschätzung beschränkt sich aber auf das betroffenen Individuum. Es darf dabei keinesfalls von Einzelpersonen, auf ganze Bevölkerungsgruppen geschlossen werden.

    C
    133 81

    Strafe ist eine Form von Abschreckung, das ist etwas anderes als Prävention.

    Ausgangspunkt dieser Diskussion war die Annahme dass es Beweise gäbe dass jeder von uns eine akute Gefahr darstellt, einfach weil wir pädophil sind. Beweise die es in Realität nicht gibt, wie ich mehrfach geschrieben habe!
    Aber alle meine Aussagen hier müssen unter dieser Annahme verstanden werden.

    In Wirklichkeit hast du natürlich recht, es gibt keine Beweise dass wir als Gruppe gefährlich sind. Daher können irgendwelche Maßnahmen nur auf Basis von individuellem Verhalten gerechtfertigt sein.