Bei einem kumulativen Risiko von 95% pro Person ist dieses eben nicht mehr maßgeblich vom individuellen Verhalten abhängig. Fast jeder in diesen Gruppen wird irgendwann mindestens eine und wahrscheinlich mehrerer andere Personen schwer schädigen. Keiner kann bei diesen Zahlen mit Sicherheit für sich ausschließen zu den 95% zu gehören. Sich den Schutzmaßnahmen zu verweigern bedeutet damit bewusst Schaden für andere in Kauf zu nehmen um nicht selbst Opfer bringen zu müssen. Man erklärt sich selbst für wichtiger als alle potenziellen Opfer.
Es geht nicht nur darum die eigenen Rechte einzufordern, es geht darum diese zum klaren Nachteil anderer Personen einzufordern. Deshalb bin ich der Überzeugung dass in solchen (zugegeben extremen) Fällen Zwangsmaßnahmen gegen eine Gruppe moralisch nicht nur gerechtfertigt sondern geboten sind.
Dies sind moralische Grenzbereiche die zum Glück wenig bis gar nichts mit unserer Realität zu tun haben. Ich finde es dennoch philosophisch interessant diese zu diskutieren.
Es wäre schön wenn sich noch andere zumindest ab und zu beteiligen würden.
Ich danke dir, nixda, bei allen Meinungsverschiedenheiten, dass du immer respektvoll und höflich bleibst.


und da würde auch Quarantäne nichts bewirken.