@Gast sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":
Konversionstherapien können auch für Menschen ggf. hilfreich sein
Klassische Konversionstherapie wurde wieder und wieder als unwirksam and sogar extrem schädlich entlarvt. Wovon ich hier rede ist etwas anderes, ein fiktionales Medikament (oder eine medizinische Prozedur) welches das Gehirn auf neuronaler Ebene “umprogrammiert”.
Sollte etwas in der Art jemals existieren wäre das für diejenigen die unter ihrer Pädophilie leiden etwas wunderbares. Eine zwangsweise Anwendung dagegen wirft schwerwiegende ethische Fragen auf. Genau diese Fragen möchte ich hier diskutieren. Aber ehrlich gesagt verstehe ich nicht so ganz was du hier ausdrücken willst.
@nixda sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":
Mündige Bürger sind (Einsichts- und Steuerungsfähigkeit vorausgesetzt) prinzipiell dazu in der Lage, ein Verantwortungsbewußtsein zu entwickeln
Da stimme ich dir zu. Die Frage ist nur was man mit denen macht die eben nicht verantwortungsbewusst handeln.
@nixda sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":
Ob ein Träger überhaupt Kontakt zu (vulnerablen) Personen hat. Wenn diesbzgl. keine Kontakte bestehen, käme das einer Isolation gleich.
Richtig. Aber wer würde freiwillig in kompletter Isolation leben wenn er auch in einer großen Gemeinschaft mit allen Annehmlichkeiten, sozialen Kontakten und (begrenzter) Bewegungsfreiheit leben könnte? Die Quarantäneeinrichtung könnte all das bieten.
@nixda sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":
sich im Kontakt zu vulnerablen Personengruppen - sofern räumlicher Abstand nicht ausreicht - in einem Schutzanzug zu bewegen
Und das soll besser sein als die Quarantäneeinrichtung? Vielleicht als Option wenn man die Einrichtung mal kurzzeitig verlassen will, aber doch niemals als Dauerlösung.
Du scheinst hier übrigens wieder der eigentliche Frage mit unnötigen “praktischen” Details auszuweichen. Das ist ein künstliches Modellszenario, solche Einwände sind für das eigentliche Problem irrelevant.
@nixda sagte in Pädophile Fantasien "stoppen":
Es gäbe sicher auch Leute, die unter der Isolation in einer Quarantäneeinrichtung leiden würden, oder dadurch sogar suizidgefährdet wären. Sollte man auch bedenken und in die alle Abwägungen einfließen lassen.
Das kommt der Sache schon näher. Aber wenn die Einrichtung entsprechend groß wäre (wie eine kleine Stadt) entsteht hier keine Einsamkeit die solche Konsequenzen haben würde. Zudem könnten für psychische Probleme Therapieangebote zur Verfügung gestellt werden.
Aber etwas allgemeiner gefasst muss man natürlich individuelle Ausnahmereaktionen welcher Art auch immer berücksichtigen. Die Frage ist wie schwerwiegend und wie häufig solche Reaktionen wären. Definitiv ein Punkt der in die Abwägung einfließen muss.