Weg hier!
P-Punkte Forum
  • Gegen das Puppenverbot

    Kern-bereichs-schmelze.

    Das Inzestverbot wurde auch schon vom BVerfG (und EGMR) bestätigt - obwohl der einvernehmliche inzestuöse GV einwilligungsfähiger Personen, weder in die sexuelle Selbstbestimmung, noch in die körperliche Unversehrtheit irgendeiner Person eingreift.

    Ist aber egal, weil: Muß verboten werden.

    “Die Strafnorm rechtfertige sich in
    der Zusammenschau nachvollziehbarer Strafzwecke vor dem
    Hintergrund einer kulturhistorisch begründeten, nach wie
    vor wirkkräftigen gesellschaftlichen Überzeugung von der
    Strafwürdigkeit des Inzests, wie sie auch im internationalen
    Vergleich festzustellen sei.”

    Prost Mahlzeit 🍽

    Aber anderes Thema.

     Öffentliche Diskussionen
  • Der Kampf gegen das Stigma

    @breaky sagte in Der Kampf gegen das Stigma:

    Pädokriminalität bezeichnet Sexualstraftaten gegen Kinder, egal welche sexuelle Präferenz der Täter hat.

    Ist bei “Pädosexualität” genauso. Pädosexualität kann auch von Teleiophilen ausgelebt werden, so wie Homosexualität, auch von Heterophilen praktiziert werden kann.

     Öffentliche Diskussionen
  • Der Kampf gegen das Stigma

    Jo, meine Beschwerde ist dort wohl - direkt über eine Umlenkrolle - in den Papierkorb gewandert.

    Bei UBSKM steht nach wie vor:

    "Pädokriminalität

    Von Pädokriminalität spricht man, wenn pädosexuelle Wünsche umgesetzt werden, denn jede sexuelle Handlung von Erwachsenen und Jugendlichen an oder mit Kindern ist als Missbrauch strafbar. In der Berichterstattung finden sich häufig begriffliche Ungenauigkeiten, die den Eindruck erwecken, alle Taten seien Pädosexuellen zuzurechnen."

    "Pädophilie / Pädosexualität

    Störung der Sexualpräferenz, die sich in einer Fixierung auf Kinder ausdrückt. Bezieht sie sich auf pubertierende Mädchen oder Jungen, spricht man von Hebephilie. In den Sozialwissenschaften ist der medizinische Begriff Pädophilie umstritten, weil „-philie“ (griech.) Liebe bedeutet. Als angemessener gilt der Begriff Pädosexualität, weil er das sexuelle Begehren in den Vordergrund rückt."

     Öffentliche Diskussionen
  • Gegen das Puppenverbot

    @cornelius sagte in Gegen das Puppenverbot:

    “Unter diesen Umständen kann ich das Wort Diversität, mit denen viele sich so schmücken, nicht mehr hören, wenn wir von dieser Diversität eiskalt ausgeschlossen werden, ohne jemals einem anderen Menschen geschadet zu haben.”

    Zu einer Diversität, die willkürlich Menschen ausschließt, will ich auch gar nicht gehören.

     Öffentliche Diskussionen
  • Gegen das Puppenverbot

    @uwuowo sagte in Gegen das Puppenverbot:

    "Also das Problem ist das dieses Szenario nie eintreten wird, denn: …

    Die Grenze ist demnach nämlich erst überschritten, wenn evident Unvertretbares bzw. Widerlegtes, etwa, – zugespitzt formuliert – dass die Erde eine Scheibe ist, angenommen wird."

    Das wäre ja dann so, wenn irgendwann der angenommene Kausalzusammenhang: Puppe ➡ SKM widerlegt wird. Bliebe noch das andere Zeugs. Objektifizierung und Sexualisierung und so, aber ob das dann noch für`s Verbot reicht? Kommt wahrscheinlich auf den dann vorherrschenden Zeitgeist 👻 an.

     Öffentliche Diskussionen
  • Gegen das Puppenverbot

    Weiß ich doch. Ich sage ja nur, daß es als Argument gebracht wurde, nicht, daß es in irgendeiner Weise stichhaltig gewesen wäre. So läuft es halt in der Politik. Jeder bastelt sich irgendwas zurecht. Hauptsache, es paßt zur eigenen Ideologie.

    Sieht man ja auch beim Thema Cannabis: Von den Konservativen, wird Eigenverantwortung in diesem Bereich völlig negiert, während es für sie in anderen Bereichen, gar nicht genug Eigenverantwortung geben kann.

     Öffentliche Diskussionen
  • Gegen das Puppenverbot

    @cornelius sagte in Gegen das Puppenverbot:

    “überwältigenden Mehrheit der Anhänger und Mitglieder der Parteien in Deutschland (Union, SPD, Grüne, FDP und Linke)”

    Na aber von AfD, Union und SPD-Rechtsflügel mehr, als von Grünen, FDP und Linken.

    Interessanterweise war das “Hineinregieren des Gesetzgebers in das Schlafzimmer” damals ein Argument der Konservativen gegen die Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe.

     Öffentliche Diskussionen
  • Gegen das Puppenverbot

    Vlt. weil man mit Zeichnungen üblicherweise keinen Geschlechtsverkehr hat. Da fällt schonmal das “Einüben” weg.

     Öffentliche Diskussionen
  • Gegen das Puppenverbot

    @juno sagte in Gegen das Puppenverbot:

    “Es kocht dieser ekelhafte Mix hoch, aus “ich kann nicht mehr”, “ich will nicht mehr”, “ich hasse meine Mitmenschen” ohne einen Ausweg, eine Kanalisationsmöglichkeit für die negativen Gefühle zu sehen.”

    Kenne ich auch seehr gut (und meistens völlig unabhängig von Pädophilie-Themen).

    Ist jetzt auf mich als Bordi gemünzt, betrifft bei mir also situationsunangemessen starke und situationsunangemessen langanhaltende Gefühle. Oft hilft mir dann äußere Achtsamkeit (fünf Sinne) und innere Achtsamkeit (Gedanken, Gefühle, Körperreaktionen), also all dies bewußt wahrzunehmen und zu beschreiben - ohne jedoch zu bewerten. Braucht etwas Übung, aber dann bekommt man eine gewisse innere Distanz zum Gefühl. Man kann sich auch dem Gefühl genau entgegengesetzt verhalten (Mundwinkel nach oben, über ein schönes Thema diskutieren, nen lustigen Film anschauen o. ä.). Akut hilft auch `ne kalte Dusche, oder vergleichbare Körperreize (sehr scharfes Essen etc.)

    Darüberhinaus gönne ich es auch anderen Menschen nicht mehr, mich ihretwegen schlecht zu fühlen.🙂

    Einfach mal ausprobieren, vlt. bringts ja dem ein oder anderen was.

     Öffentliche Diskussionen
  • Gegen das Puppenverbot

    Beide gelesen. Mit erwartbaren Kommentaren unter ersterem, inkl. Befürwortung von Moralrecht. 👻 Klar, “gesundes” Volksempfinden hat ja noch nie geschadet.🙄 Gut, daß ich nicht mehr auf taz angemeldet bin.🤢

    https://taz.de/Verbot-von-Kindersexpuppen/!6193185/

    https://taz.de/Kinderschutz/!6193082/

    Wußte noch gar nicht, daß Verfassungsrichter Offenloch von der FDP vorgeschlagen wurde. Gut gemacht & danke FDP. 👍

     Öffentliche Diskussionen
  • Gegen das Puppenverbot

    @uwuowo sagte in Gegen das Puppenverbot:

    “Das bezieht sich auf “alles einfach aus Prinzip”, also auch menschenverachtende Darstellungen und im Grunde jede Form der Fiktion. Eine Fiktion kann die dunkle Seite des Menschen eben visuell darstellen, das macht aber den Künstler oder den Konsumenten nicht zwangsläufig zu einem bösen Menschen.”

    Das stimmt natürlich. In Deutschland sollten menschenverachtende Darstellungen ruhig auch legal sein, auch reale, sofern alles einvernehmlich geschieht. Die “dunkle Seite” beginnt erst mit realem Zwang und realem Schaden. Aber wenn Politiker meinen, die Bevölkerung ständig vor sich selbst schützen zu müssen, wird das nix.

     Öffentliche Diskussionen
  • Gegen das Puppenverbot

    @uwuowo sagte in Gegen das Puppenverbot:

    *"Hier im Westen herrscht eine gänzlich andere Kultur:

    In Japan ist sich die Gesellschaft dessen bewusst und verteidigt alles einfach aus Prinzip, da auch “die dunklen Seiten des Menschen” zum Leben gehören. Das dürfe man nicht zensieren.
    In Taiwan wurde ein Verbot fiktiver Pornographie nach sportlichen 6 Monaten wieder legalisiert, da die Zivilbevölkerung auf die Straßen gingen. (Edit: Das Verbot wurde übrigens von England vorangetrieben.)"*
    

    Japan und Taiwan sind aber eher Ausnahmen. Ansonsten ist Pornographie in fast ganz Asien verboten.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Pornografie#Rechtslage

    Btw: Sexualität, die niemandem schadet, als eine “dunkle Seite des Menschen” zu betrachten, find ich irgendwie auch ziemlich schräg.

     Öffentliche Diskussionen
  • Gegen das Puppenverbot

    @Lu-Erker sagte in Gegen das Puppenverbot:

    “Das argument warum wir also nicht in den Bereich fallen ist weil man die Entscheidung gegen uns fällen will.”

    Exakt! Man wollte das Verbot, also mußte irgendwas konstruiert werden, um den Sachverhalt formal irgendwie aus dem Kernbereich rauszubekommen.

    Ähnlich lief es ja auch beim Inzest-Urteil, obwohl schon in diesem Fall, die sexuelle Betätigung nicht mit einem “Übergriff in die sexuelle Selbstbestimmung oder die körperliche Unversehrtheit einer anderen Person” einherging.

    Rechtsprechung auf Bild-Zeitungs-Niveau.

     Öffentliche Diskussionen
  • Gegen das Puppenverbot

    “Dem erheblichen Eingriffsgewicht stehen mit dem Schutz der körperlichen, psychischen und sexuellen Integrität von Kindern Rechtsgüter von herausragender Bedeutung gegenüber, zu deren Schutz der Staat nicht nur berechtigt, sondern verpflichtet ist.”

    Hm. Bei religiöser Beschneidung, ist die körperliche Integrität von Kindern dann plötzlich gar nicht mehr so wichtig.

    Mannomann. Heuchelei allerorten.🙄

     Öffentliche Diskussionen
  • Gegen das Puppenverbot

    @chrissy sagte in Gegen das Puppenverbot:

    “Bei Politikern würde ich sowas nicht ausschließen …”

    In der Politik geht es auch nicht um Recht, sondern um Interessen.

     Öffentliche Diskussionen
  • Gegen das Puppenverbot

    @uwuowo sagte in Gegen das Puppenverbot:

    “… Richter auch nur Menschen mit unterschiedlichen moralischen Maßstäben sind, aber diese nicht in die Verfahren einfließen lassen, weil das “nicht die Steuerungselemente der Verfassung” seien. Es gehe nur um juristische Dogmatik.”

    Richtig so. Blöd nur, wenn Moral sich immer noch in Tatbestandsmerkmalen abbildet.
    Auch der Mordparagraph hätte längst reformiert werden müssen.

     Öffentliche Diskussionen
  • Gegen das Puppenverbot

    @Gast sagte in Gegen das Puppenverbot:

    “Wenn man bereits fiktive Gewalt / Bloßstellung als Verstoß gegen Art. 1 GG werten kann, dann kann das auch hier so möglich sein.”

    Glaub ich nicht. Die Puppe stellt ja erstmal keinen “Inhalt” in dem Sinne dar und zeigt auch keinen Verstoß gegen die Menschenwürde. Man könnte eine solche Puppe höchstens, im weitesten Sinne irgendwie symbolisch stellvertretend für SMK betrachten, aber ein Verbot so zu begründen, wäre schon sehr abenteuerlich und ein Vorstoß in seltsame Sphären.👻

     Öffentliche Diskussionen
  • Der Kampf gegen das Stigma

    Habe UBSKM nochmal angemailt, auch mit Verweis auf ihren Slogan: “JA zu diskriminierungsfreier Sprache”
    Mal sehen, ob die darauf anspringen, aber viel Hoffnung hab ich nicht.

     Öffentliche Diskussionen
  • Der Kampf gegen das Stigma

    @Gast sagte in Der Kampf gegen das Stigma:

    “Eine Bezeichnung als Sexualpräferenz würde es als eine normale und legal auslebbare Sexualität aussehen lassen, die es nicht zu normalisieren und verharmlosen gilt.”

    Fakten sind “Verharmlosung”.🙄 Und wenn Fakten nicht zum gewünschten Narrativ passen wollen, verbreitet man halt Fake-News. 🙄
    Dazu fällt einem echt nix mehr ein.

     Öffentliche Diskussionen
  • Gegen das Puppenverbot

    @Gast sagte in Gegen das Puppenverbot:

    “Dir Verfassungsbeschwerde gegen § 184l ist das beste und effektivste was aus der Anti-C Bewegung gekommen ist. Denn das kann eine Kehrtwende herbeiführen.”

    Da bin ich ziemlich skeptisch, was deren mögliche Auswirkung betrifft.
    Üblicherweise hinkt das Recht, gesellschaftlichen Entwicklungen eher hinterher. So war auch die rechtliche Anerkennung der Homosexualität, eine Folge des gesellschaftlichen Wandels - nicht dessen Voraussetzung.

     Öffentliche Diskussionen