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    Das Gesetz kann aufgrund der Umstände so nicht stehen bleiben. Das Sexualität und insb. Masturbation etwas sehr persönliches ist sind wir uns ja wohl alle einig.

    Das Bundesverfassungsgericht hat schon in Vergangenheit den Gesetzgeber dazu gezwungen solche invasiven Maßnahmen wissenschaftlich evaluieren zu lassen. Das hat er beim Puppenverbot nicht gemacht.

    Beispiel:
    https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/bverfg-2bvr91611-elektronische-fussfessel-ueberwachung-sexualstraftaeter-fuehrungsaufsicht-grundrechte-verfassungsbeschwerden

    Erfreulich ist, dass dem Gesetzgeber insoweit eine besondere Beobachtungs- und Nachbesserungspflicht auferlegt wurde. So sei er “verpflichtet, die spezialpräventiven Wirkungen der elektronischen Aufenthaltsüberwachung empirisch zu beobachten und das gesetzliche Regelungskonzept gegebenenfalls den dabei gewonnenen Erkenntnissen anzupassen”. Zudem habe er auch die technischen Rahmenbedingungen im Auge zu behalten.

    Zu dem Thema gab es nur zwei Studien die bloß Zweifel äußerten. Zu den Puppen widerum gibt es 3 Studien die empirisch das Gegenteil der Regierung belegen.

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    Wie kann es eig. sein das ein großes deutsches Unternehmen schon seit Jahren nach in Kraft treten des Puppenverbotes so Fleshlights verkauft, die auf der Verpackung ein Anime-Schulmädchen mit flacher Brust zeigen und als Beschreibung dann:

    Eine entspannende Sex-Session mit einem Date nach der Schule mit dem Mädchen deiner Träume.

    Es ist ein Händler der auch international bekannt ist. Ich checke das ehrlich gesagt nicht. Was ist denn jetzt verboten…

  • SiriusS
    266 459

    Wenn es ein internationaler Händler ist, kennt er die Gesetzeslage in Deutschland vielleicht einfach nicht. Und wo kein Kläger, da kein Richter. Ich würde mich aber nicht darauf verlassen, dass sowas heute noch legal ist.

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  • Wenn es ein internationaler Händler ist, kennt er die Gesetzeslage in Deutschland vielleicht einfach nicht. Und wo kein Kläger, da kein Richter. Ich würde mich aber nicht darauf verlassen, dass sowas heute noch legal ist.

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    Nein, es ist ein Händler mit Sitz in Deutschland der auch gerade von einem deutschen Influencer beworben und empfohlen wird.

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    Bestimmtheitsgebot lässt grüßen. Habe das Unternehmen vor zwei Jahren mehrmals gemeldet, weil ich mal sehen wollte ob was passiert und sieht nicht so aus (wenn ich glaube wen du meinst). Der Paragraph wird nur auf Pädos angewendet, das zeigen schon Händler wie Eis, wo Repliken verkauft werden die so kleindimensoniert sind, wo man sich schon stark fragt, wie das legal sein kann (Körperteile werden ja auch erfasst…wo ist da die tatbestandsmäßige Größe…).

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    Wie sieht das denn eig. mit Puppen aus die einen “normalen” Erwachsenen Körper nachempfunden sind, aber man diese dann kindlich anzieht. Wird es dann nachträglich zu einer verbotenen Puppe? Ist sie dann nur in diesem Zustand illegal?

    Gibt ja z. B. auch ein Verbot von Pornographie mit Erwachsenen, wenn sie bspw. kindlich inszeniert werden. Das wäre ja analog damit vergleichbar. Eine legale Puppe wird durch die bloße nachträgliche Kleidung quasi illegal, oder nicht…?

  • Wie sieht das denn eig. mit Puppen aus die einen “normalen” Erwachsenen Körper nachempfunden sind, aber man diese dann kindlich anzieht. Wird es dann nachträglich zu einer verbotenen Puppe? Ist sie dann nur in diesem Zustand illegal?

    Gibt ja z. B. auch ein Verbot von Pornographie mit Erwachsenen, wenn sie bspw. kindlich inszeniert werden. Das wäre ja analog damit vergleichbar. Eine legale Puppe wird durch die bloße nachträgliche Kleidung quasi illegal, oder nicht…?

    Lu ErkerL
    177 88

    Hier ist zwischen einem Bild der Puppe und der Puppe zu unterscheiden. Das Bild wäre wahrscheinlich illegal, die Puppe nicht da sie ja weiterhin kein Kind abbildet … Außer natürlich sie hat vorher schon ein kind abgebildet. Kommt also auf den Richter und die Puppe an es könnte bei einem Edgecase den Unterschied machen … sollte aber wahrscheinlich für die Puppe egal sein.

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    Allein das man sich solche Fragen stellen muss ist einfach nur ein Armutszeugnis deutscher Politik.

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    Das Puppendrama in China ist wieder vorbei und sämtliche Beschränkungen wurden wieder aufgehoben und wird von den Produzenten entsprechend gefeiert.

    Der BILD-Effekt hat dort zum Glück nicht gewirkt. Ich finde es echt traurig das ausgerechnet der Westen in diesen Sachen so Prüde ist. Es gibt sogar eine staatlich finanzierte Sexspielzeug-Veranstaltung und da gab es auch schon solche Puppen, weshalb mich das plötzliche versacken nicht wundert.

  • Lu ErkerL
    177 88

    Ist nicht ganz ohne Folgen geblieben es gibt einige Hersteller die wohl auch nachhaltig die Produktion eingestellt haben …

  • Ist nicht ganz ohne Folgen geblieben es gibt einige Hersteller die wohl auch nachhaltig die Produktion eingestellt haben …

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    Das ist dann aber auch nur eine strategische Entscheidung, da sind mir gesetzliche Verbote dann eher ein Dorn im Auge.

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    Die Prüderie hat seinen Ursprung aus England den sie als die Welt erobert hatten verbreitet hatten.
    Als die Engländer bspw. in Japan gelandet sind waren sie schockiert wie offen dort mit Sexualität umgegangen wird; pornografische Zeichnungen in der Öffentlichkeit, nacktes Baden oder Hadaka Matsuri (Das Nackter-Mann Festival).

    Die chinesische Regierung ist zwar Autoritär, aber nicht dumm. Die “Sexspielzeug-Veranstaltung” die hier gemeint ist nennt sich “Guangzhou Sex Culture Festival” und dient dazu die sexuelle Gesundheit der Bürger zu fördern.

    Ich finde auch das Chinas negative Seiten im westlichen Raum zu einseitig dargestellt werden, so haben auch Gerichte Konversionstherapien für Schwule schon verboten. Im Jahre 2017 hatte eine Klinik einen schwulen Mann (Yu Hu) zu einer Konversionstherapien gezwungen und der Mann erhielt für sein Leid von der Regierung ein öffentliches Abzeichen und Schmerzensgeld als Entschädigung (ganz verboten sind diese Therapien trotzdem nicht).

  • Die Prüderie hat seinen Ursprung aus England den sie als die Welt erobert hatten verbreitet hatten.
    Als die Engländer bspw. in Japan gelandet sind waren sie schockiert wie offen dort mit Sexualität umgegangen wird; pornografische Zeichnungen in der Öffentlichkeit, nacktes Baden oder Hadaka Matsuri (Das Nackter-Mann Festival).

    Die chinesische Regierung ist zwar Autoritär, aber nicht dumm. Die “Sexspielzeug-Veranstaltung” die hier gemeint ist nennt sich “Guangzhou Sex Culture Festival” und dient dazu die sexuelle Gesundheit der Bürger zu fördern.

    Ich finde auch das Chinas negative Seiten im westlichen Raum zu einseitig dargestellt werden, so haben auch Gerichte Konversionstherapien für Schwule schon verboten. Im Jahre 2017 hatte eine Klinik einen schwulen Mann (Yu Hu) zu einer Konversionstherapien gezwungen und der Mann erhielt für sein Leid von der Regierung ein öffentliches Abzeichen und Schmerzensgeld als Entschädigung (ganz verboten sind diese Therapien trotzdem nicht).

    nixdaN
    167 115

    Man erinnert sich noch mit Grausen an “Section 28”.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Section_28

    Ach ja und Sex-Toys waren Thatcher offenbar auch ein Dorn im Auge.

    https://www.queer.de/detail.php?article_id=22961

    Je konservativer, desto schlimmer. Aber wer sowas wählt, braucht sich hinterher auch nicht zu beschweren. Nur bitter für diejenigen, die diesen Mist nicht gewählt haben, dann aber trotzdem darunter leiden müssen.

    Btw: Ohne Begriffe wie “Pädophilenring” gehts wohl auch bei queer de nicht.
    Ernüchternd.😞

  • breakyB
    207 267

    Ich habe eben mal einen Blick in die PKS 2025 geworfen. Die Fälle zu § 184l StGB halten sich wieder mal auf einem verschwindend geringen Niveau, 52 erfasste Fälle (46 Tatverdächtige). Dagegen stehen 17.126 erfasste Fälle im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch von Kindern, mit 12.823 Tatverdächtigen.

    Wenn ich die Statistik richtig lese, sind von den Tatverdächtigen zu § 184l zwar 30 bereits als Tatverdächtige in Erscheinung getreten, aber selbst wenn das alles auch Missbrauchstäter wären (was ich ganz stark bezweifle), wären das gerade mal ~0,23%.

    Die Begründungen für das Verbot erweisen sich von Jahr zu Jahr immer wieder als Lüge.

    To those who understand, I extend my hand
    To the doubtful I demand, take me as I am
    Not under your command, I know where I stand
    I won't change to fit your plan, take me as I am

    Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

  • Ich habe eben mal einen Blick in die PKS 2025 geworfen. Die Fälle zu § 184l StGB halten sich wieder mal auf einem verschwindend geringen Niveau, 52 erfasste Fälle (46 Tatverdächtige). Dagegen stehen 17.126 erfasste Fälle im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch von Kindern, mit 12.823 Tatverdächtigen.

    Wenn ich die Statistik richtig lese, sind von den Tatverdächtigen zu § 184l zwar 30 bereits als Tatverdächtige in Erscheinung getreten, aber selbst wenn das alles auch Missbrauchstäter wären (was ich ganz stark bezweifle), wären das gerade mal ~0,23%.

    Die Begründungen für das Verbot erweisen sich von Jahr zu Jahr immer wieder als Lüge.

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    Es gibt leider Menschen die solche Puppen besitzen und bereits Kinder missbraucht haben. Aus diesen Fällen folgt dann leider schnell die Annahme einer Kausalität.

    Das Landgericht hat den Angeklagten wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes in zwei Fällen sowie wegen Besitzes kinder- und jugendpornographischer Inhalte in Tateinheit mit Besitz von Sexpuppen mit kindlichem Erscheinungsbild zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt sowie die Einziehung verschiedener Gegenstände angeordnet.

    Quelle: https://www.hrr-strafrecht.de/hrr/1/24/1-278-24.php?referer=db

    Es gibt Vergewaltiger mit Sexspielzeug und Vergewaltiger ohne Sexspielzeug. Das ein Mensch das passende Stimulationsmittel für sich selbst besitzt ist jetzt nicht wirklich eine Kausalität.

    Ich denke kaum das man Erwachsenenpornos, oder Puppen verteufeln würde wenn diese bei einem Vergewaltiger von Erwachsenen gefunden worden wären.

  • Es gibt leider Menschen die solche Puppen besitzen und bereits Kinder missbraucht haben. Aus diesen Fällen folgt dann leider schnell die Annahme einer Kausalität.

    Das Landgericht hat den Angeklagten wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes in zwei Fällen sowie wegen Besitzes kinder- und jugendpornographischer Inhalte in Tateinheit mit Besitz von Sexpuppen mit kindlichem Erscheinungsbild zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt sowie die Einziehung verschiedener Gegenstände angeordnet.

    Quelle: https://www.hrr-strafrecht.de/hrr/1/24/1-278-24.php?referer=db

    Es gibt Vergewaltiger mit Sexspielzeug und Vergewaltiger ohne Sexspielzeug. Das ein Mensch das passende Stimulationsmittel für sich selbst besitzt ist jetzt nicht wirklich eine Kausalität.

    Ich denke kaum das man Erwachsenenpornos, oder Puppen verteufeln würde wenn diese bei einem Vergewaltiger von Erwachsenen gefunden worden wären.

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    Mir ist gerade an dem Wort “in Tateinheit” aufgefallen das der Angeklagte in diesem Fall nicht nach § 184l StGB verurteilt wurde, sondern wegen § 184b StGB. Das ist so auch vom Gesetzgeber gewollt, denn im Puppengesetz heißt es:

    Satz 1 gilt nicht, wenn die Tat nach § 184b mit schwererer Strafe bedroht ist.

    Der Besitz der Puppe hat also zu einer Verurteilung nach § 184b geführt, da dort die Strafe sowieso immer höher ist. § 184l StGB ist also ein bloßer Auffangtatbestand der nur dann greift, wenn § 184b nicht in Tateinheit erfüllt ist.

    Das ist glaube ich daher warum das Puppenurteil weit über § 184l StGB hinausgehen wird und daher so wichtig ist.

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    Kein Täter Werden hatte im Jahre 2020 folgendes zu den Puppen gesagt:

    Die Organisation „Kein Täter werden“ der Universitätsmedizin Charité in Berlin gibt bislang keine Empfehlung für ein Verbot ab. „Aus unserer Sicht gibt es aktuell keine empirischen Belege, die Aussagen über die Folgen der Nutzung von Kindersexpuppen zulassen“, sagt Clara Stockmann, Pressesprecherin der Vereinigung, die Therapieangebote und weitere Präventionsprojekte für Pädophile anbietet.

    KTW hat also keine Empfehlung für ein Verbot gegeben. Natürlich darf so eine wissenschaftliche Aussage nicht stehen gelassen werden 🙂 Da musste der Beier wieder überall seine Verschwörungstheorien verbreiten.

    Quelle: https://web.archive.org/web/20221205110143/https://www.tageblatt.lu/headlines/daenemark-verbietet-kindersexpuppen/

  • Es gibt leider Menschen die solche Puppen besitzen und bereits Kinder missbraucht haben. Aus diesen Fällen folgt dann leider schnell die Annahme einer Kausalität.

    Das Landgericht hat den Angeklagten wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes in zwei Fällen sowie wegen Besitzes kinder- und jugendpornographischer Inhalte in Tateinheit mit Besitz von Sexpuppen mit kindlichem Erscheinungsbild zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt sowie die Einziehung verschiedener Gegenstände angeordnet.

    Quelle: https://www.hrr-strafrecht.de/hrr/1/24/1-278-24.php?referer=db

    Es gibt Vergewaltiger mit Sexspielzeug und Vergewaltiger ohne Sexspielzeug. Das ein Mensch das passende Stimulationsmittel für sich selbst besitzt ist jetzt nicht wirklich eine Kausalität.

    Ich denke kaum das man Erwachsenenpornos, oder Puppen verteufeln würde wenn diese bei einem Vergewaltiger von Erwachsenen gefunden worden wären.

    SiriusS
    266 459

    @Gast sagte in Gegen das Puppenverbot:

    Ich denke kaum das man Erwachsenenpornos, oder Puppen verteufeln würde wenn diese bei einem Vergewaltiger von Erwachsenen gefunden worden wären.

    Das stimmt nicht ganz. Die Frage, inwiefern Pornografie oder auch Sexpuppen zur Objektifizierung von Frauen beitragen und Hemmschwellen für Gewalt senken wird durchaus auch kontrovers diskutiert. Der Unterschied ist vielleicht, dass es bei Kindersexpuppen erst gar keine Debatte gab, weil niemand die Gegenposition öffentlich einnehmen konnte.

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  • nixdaN
    167 115

    @Sirius sagte in Gegen das Puppenverbot:

    “Die Frage, inwiefern Pornografie oder auch Sexpuppen zur Objektifizierung von Frauen beitragen und Hemmschwellen für Gewalt senken wird durchaus auch kontrovers diskutiert.”

    Im Zusammenhang mit solchen Diskussionen, werden mündige Erwachsene auch gerne mal auf das Niveau unmündiger Kinder herabgestuft und wird menschliches Verhalten auf irgendwelche “Triebe” reduziert.🙄

    Die allermeisten Menschen sind aber dazu in der Lage, zwischen Fiktion und Realität klar zu unterscheiden - und selbst wenn Puppen oder Pornos Risiken für Übergriffe tatsächlich erhöhen würden, wäre dies m. E. noch lange kein Freibrief für autoritäre Maßnahmen. Solange Risiken beherrschbar bleiben, sollten Verbote kein Thema sein.

  • Ich habe ihn übrigens angeschrieben. Warten wir also mal ab, ob und wie KTW antwortet.

    klaseK
    67 80

    Da ist nichts mehr von gekommen. Möglicherweise wurde deren Budget zusammengestrichen und sie antworten Privatpersonen nicht mehr, jedenfalls nicht mehr, wenn es nicht direkt um eine Therapie bei denen geht.

    Die E-Mail hatte ich am 01.02.2026 an Herrn von Heyden geschickt.

    Inhalt:

    Sehr geehrter Herr von Heyden,

    im öffentlichen Bereich des P-Punkte-Forums gibt es eine Diskussion zum Puppenverbot. Dort bezieht sich jemand auf eine Antwort, die er von „Kein Täter werden“ (KTW) erhalten hat.

    Den vollständigen Thread finden Sie unter:
    https://forum.p-punkte.de/topic/181/gegen-das-puppenverbot

    Unter anderem enthält die Antwort folgende beiden Stellungnahmen von KTW:

    „Viele Betroffene kennen beides: die Belastung durch eine Sexualität, die nicht gelebt werden kann, ohne jemandem zu schaden, und die ständige Anstrengung, genau das zu verhindern.“

    „Unser Ziel ist nicht moralische Bewertung, sondern die gemeinsame Erarbeitung von Strategien für ein zufriedenes Leben ohne Fremdschädigung.“

    Ich schrieb darauf:
    „Die sexuelle Präferenz Pädophiler kann nur deswegen nicht vernünftig und schadlos gelebt werden, weil auch Alternativen wie Liebespuppenkinder verboten sind. Das bedeutet, dass der Leidensdruck Betroffener gerade künstlich dadurch aufgebaut wird, dass man pädophilen Menschen nur aufgrund von Vorurteilen auch für Kinder unschädliche Möglichkeiten nimmt, sich ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen.

    Sie schreiben, es gehe ihnen nicht um eine moralische Bewertung. Was Moral betrifft, würde mich aber durchaus ihre Bewertung interessieren, vor allem wie es zu bewerten ist, wenn die Gesellschaft Pädophilen ihre Grundbedürfnisse selbst in Zusammenhängen nimmt, die keinen Kindern schaden. Wie ist es moralisch zu vertreten, Menschen grundlos leiden zu lassen und ihnen gesundheitlich zu schaden? Evidenz wäre vielleicht ein Grund. Vorurteile sind es nicht.“

    Ein Gast forderte mich auf, Ihnen diese Frage direkt zu stellen, dem ich gerne nachkomme.

    Wie also steht KTW moralisch zur gesellschaftspolitischen Haltung, das Leid pädophiler Menschen, gerade auch durch das Puppenverbot, künstlich zu erhöhen und Gesundheitsschäden in Kauf zu nehmen, obwohl die „Hemmschwellen“-Theorie nicht evident ist und Studien sogar in die Gegenrichtung deuten?

    Mit freundlichen Grüßen