Danke für dieses offene Statement von Frau Mathäus. Es freut mich sehr, dass nicht alle Therapeut*innen in den Chor der Gefährlichkeit der Präferenz und der Ablehnung von jeglichen Ersatzmaterialien, der im wesentlichen von Herrn Prof. Beier geführt wird, einstimmen. Leider sind Leute wie Frau Mathäus nicht an den Schalthebeln der Macht bzw. fungieren nicht als Experten der Politik in diesen Fragen, so dass das Ergebnis der Vorurteile gegenüber Pädophilen eindeutig dieses Urteil ist.
Diese Urteil ist kein Zufall und eindeutig der herrschenden gesellschaftlichen Stimmung gegenüber Pädophilen, die von einem nicht geringen Teil von KTW, von Kinderschutzvereinen, von eine überwältigenden Mehrheit der Anhänger und Mitglieder der Parteien in Deutschland (Union, SPD, Grüne, FDP und Linke) und sogar von Pädos, die ihre eigene Präferenz verachten, geprägt wird. Demnach ist nur ein Pädo ein guter Pädo, der auf jegliche Alternativen, auch legaler Alternativen, zum Leben seiner Sexualität verzichtet und sich ständige Gefahr sieht. Pädos, die Verantwortung zeigen und Ersatzmaterialien gerne nutzen wollen, werden als gefährlich und versteckte Pro-C-Leute bezeichnet und zur Minderung dieser Gefahr braucht es dann ein Puppenverbot. Da werden dann alle juristischen Winkelzüge bemüht, die jenseits von Logik sind, nur damit dieses Gesetz bestehen bleibt.
Den einzigen Lichtblick sehe ich in Stellungsnahmen gegen dieses Verbot wie der von Frau Mathäus, vom Bundesverfassungsrichter Offenloch, vom ehemaligen Richter des Bundesgerichtshof, Thomas Fischer und von anderen Juristen. Und langsam dämmert es vielen Menschen in Deutschland, dass das Bundesverfassungsgericht mit diesem Urteil einen Schritt zu weit gegangen ist und ein unbeschränktes Tor für das Hineinregieren des Gesetzgebers in das Schlafzimmer geöffnet hat. Die Menschen in Deutschland mögen zwar vorurteilsbehaftet sein, aber sie sind nicht blöd und lassen sich nicht vom Gesetzgeber bestimmen, in welcher Form Masturbation in Ordnung ist und in welcher nicht. Bisher mussten nur Pädos sich in dieser Weise vom Staat schikanieren lassen, aber wenn es einmal Teleios mit ihrem Sexualverhalten trifft, dann gibt es sicherlich kein Halten mehr, den Staat in die Schranken zu weisen, damit dieser endlich aufhört, das Liebesleben seiner Bürger zu kontrollieren.
